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Die Sicherheitsforschung des DAV

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Durch Forschung und Aufklärung versucht die Sicherheitsforschung des DAV genügend Know-How zu verbreiten, damit Bergsportler*innen eigenverantwortlich, situationsspezifisch und risikobewusst handeln können.

Frühlingsausgabe 2022 #bergundsteigen ist da

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Es werde Licht: Der Frühling kommt, es wird heller, die Tage werden länger. Die neue Ausgabe #bergundsteigen widmet sich deshalb ganz dem Thema Licht. Dass Licht nicht nur für die Produktion von Vitamin D verantwortlich ist und psychisches Wohlbefinden fördert, sondern auch Schatten erzeugt, liegt auf der Hand.

Gefahr im Frühjahr: Nass- und Gleitschneelawinen

Sicher unterwegs

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Nassschneelawinen sind ein typisches Frühjahrsphänomen: Sie treten bei steigenden Temperaturen auf. Feuchtigkeit dringt in die Schneedecke ein, besonders an sonnigen Hängen sickert das Wasser bis zum Boden durch - und die Rutschgefahr steigt. Eng verwandt mit der Nass- ist die Gleitschneelawine. Beiden liegen ähnliche Auslösemechanismen zu Grunde: Schneeschmelze durch Sonneneinstrahlung oder Regen bis in Hochlagen tragen dazu bei, dass die Schneedecke immer mehr durchfeuchtet – und so die Verbindung zum Erdboden oder zwischen einzelnen Schneeschichten selbst rutschig wird. Bei Touren ist zu beachten: In der Nacht sollte es kalt genug sein, dass die obere Schneeschicht durchfriert. Ein gutes Anzeichen dafür ist ein sogenannter „Deckel“ auf der Schneeoberfläche, auf dem man gut aufsteigen kann, ohne mit den Ski im Schnee einzusinken. Die Aufbruchzeit sollte so gewählt werden, dass man schon (spät)vormittags auf Firn abfährt – und nicht im total durchnässten Schnee (Sulz) am Nachmittag. 

Bohrhakenbroschüre

Leitfaden zum Einrichten und Sanieren von Kletterrouten

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Bei der Anwendung von Bohrhaken sind zahlreiche Anforderungen zu beachten. Die DAV-Sicherheitsforschung hat alle wichtigen Punkte in einer Broschüre zusammengefasst. Bohrhaken finden in den verschiedenen Bereichen des Kletterns und Bergsteigens Verwendung. Sie werden als Verankerungsmittel in einem in den Fels gebohrten Loch angebracht. Ein korrekt gesetzter Bohrhaken verspricht beim Klettern zuverlässige Sicherheit für Jahre und eine schnelle, komfortable Nutzung zur Sicherung. Bohrhaken schaffen den Zugang zu Routen, die durch mobile Sicherungsmittel unmöglich abzusichern wären. Dies trug maßgeblich zu der rasanten Entwicklung des Klettersports bis in die höchsten Schwierigkeitsgrade bei. 

Weniger Bergunfälle im Winter

Aktuelle Statistik aus Österreich für 2021

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In 2021 gab es in Österreichs Bergen weniger Unfälle und tödlich Verunglückte als im Durchschnitt der letzten zehn Jahre. Dies zeigt eine neue Statistik des Österreichischen Kuratoriums für Alpine Sicherheit (ÖKAS).

Relaunch: neue bergundsteigen-Website

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Der Web-Auftritt der Zeitschrift bergundsteigen präsentiert sich im neuen Design. Nach dem Motto "mobile first" wurden viele Funktionen überdacht und überarbeitet. Jetzt gibt es eine bessere Suchfunktion, eine Themenseite und auch weitere Abomodelle.       

Alpine Unfall-Bilanz Sommer 2021

Zahlen aus Österreich

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Das Österreichische Kuratorium für Alpine Sicherheit (ÖKAS) verzeichnet vom 1. Mai bis zum 3. Oktober 2021 etwa 200 weniger Verunfallte als noch im Sommer 2020. Bergsport ist und bleibt beliebt, was sich auch in den aktuellen Zahlen des ÖKAS für den Sommer 2021 widerspiegelt.  Zwar sind im vergangenen Sommer rund 200 weniger Menschen verunfallt, dennoch zeichnet sich seit Erhebung der digitalen Daten (2006) ein stetiger Anstieg der Zahlen ab, wodurch die Rettungskräfte vor immer neuen Herausforderungen und Einsätzen stehen. 

Alpine Unfall-Bilanz 2020

Alpinunfallstatistik des Österreichischen Kuratorium für alpine Sicherheit veröffentlicht

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Das Österreichische Kuratorium für alpine Sicherheit (ÖKAS) hat seine jährliche Alpinunfallstatistik veröffentlicht. 2020 sind insgesamt 261 Personen in den österreichischen Bergen umgekommen, 7466 wurden verletzt gerettet. Damit ging die Todeszahl im Zehnjahresmittel leicht nach unten, die Anzahl der Verletzten stieg im Vergleich zu 2019 um rund 500. Die Bergwacht Bayern verzeichnet ähnliche Ergebnisse. Auch hier ging die Zahl der tödlichen Unfälle erfreulicherweise leicht zurück, ausrücken musste die Bergwacht dennoch häufiger als in vergangenen Jahren. Auch der Einfluss der Corona-Pandemie ist deutlich zu spüren: In Bayern, Österreich, aber auch der Schweiz, waren die Unfallzahlen im März und April aufgrund des Lockdowns vergleichsweise niedrig. 

Notruf: Alternativen zum Handy

Satellitengestützte Kommunikationsgeräte

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Nicht nur in fernen Gebirgen wie den Anden oder dem Himalaya, auch in den heimischen Alpen gibt es viele Gebiete ohne zuverlässigen Mobilfunkempfang. Wenn kein Notruf mit dem Handy möglich ist, schaffen satellitengestützte Kommunikationsgeräte Abhilfe. Astrid Därr gibt einen Überblick.

Bergnotfallstatistik des Schweizer Alpen Clubs

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Corona-Lockdown sorgt für Abnahme der Wintersportunfälle, seine Aufhebung für ein Plus an Notfällen beim Bergwandern, auf Klettersteigen und beim Mountainbiken. In Zahlen sind das von Januar bis September 2020 2893 verunglückte Personen, rund 400 mehr als im Vorjahreszeitraum.

Persönliche Schutzausrüstung

Broschüre von DAV und Edelrid

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Der DAV hat in Kooperation mit der Firma Edelrid eine Broschüre zur Überprüfung und Beurteilung von persönlicher Schutzausrüstung im Bergsport und im Routenbau entwickelt. Persönliche Schutzausrüstung (PSA) dient dazu, eine Person gegen ein Risiko oder mehrere Risiken für die Gesundheit zu schützen. PSA gegen Absturz schützt Personen bei Tätigkeiten in der Höhe vor dem Herunterfallen. Im Sport- und Freizeitbereich wird diese zum Beispiel in Kletterhallen, Hochseilgärten und im Gebirge eingesetzt. Alpenvereinssektionen, Bergschulen und Tourismusverbände bieten auch die Möglichkeit, PSA auszuleihen.    

Österreichische Alpinunfallstatistik

Sommer 2020: 30 Prozent mehr alpine Unfälle

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2.527 verletzte Bergsportler und 122 Alpintote – so die Bergsommerbilanz der Alpinunfallstatistik des Österreichischen Kuratoriums für Alpine Sicherheit. Im Vergleich zum Durchschnittswert der vergangenen zehn Jahre haben Alpinunfälle damit um mehr als 30 Prozent zugenommen. Insgesamt verunfallten mehr Männer als Frauen. Das Österreichische Kuratorium für Alpine Sicherheit hat die Alpinunfallstatistik für den Sommer 2020 veröffentlicht: Zwischen dem 1. Mai und dem 30. September 2020 wurden von der österreichischen Alpinpolizei insgesamt 3.204 Unfälle aufgenommen, was einer Zunahme um rund ein Drittel entspricht. Besonders viele Unfälle mit tödlichem Ausgang ereigneten sich dabei zwischen Juli und September (90 Personen und damit 74 Prozent der tödlichen Unfälle). 

Alpine Sicherheitsgespräche 2020

Spannende Vorträge im Replay!

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„Bildung und Ausbildung im Berg- und Schneesport heute und morgen“: Unter diesem Motto fand am 22.10.2020 die zweite Auflage der Alpinen Sicherheitsgespräche des Bayerischen Kuratoriums für alpine Sicherheit statt. Rund 80 nationale und internationale Expertinnen und Experten aus dem Bergsport kamen virtuell zusammen, um sich über aktuelle Fragen rund um das Thema Alpine Sicherheit auszutauschen. Auf der Konferenz wurden zehn Vorträge aus den Bereichen Schneesportausbildung, Digitalisierung der Ausbildung und Lawinenprävention gehalten. In mehreren "Breakout-Sessions" diskutierten die Teilnehmenden in Kleingruppen über die Vorträge, ihre eigenen Erfahrungen und Herausforderungen. Bereits vor der Konferenz tauschten sich die Expertinnen und Experten darüber aus, wie sich die Corona-Pandemie auf ihre Organisationen in den Bereichen Wissensaustausch, Zusammenarbeit sowie Aus- und Weiterbildung auswirkt und inwiefern digitale Medien sie in ihrer Arbeit zukünftig unterstützen können. So konnten sie Erfahrungen und Herangehensweisen anderer Organisationen kennenlernen und Best Practices als Anreiz für die eigene Arbeit nutzen.   Alle Vorträge der Alpinen Sicherheitsgespräche finden Sie auf Vimeo.  

Notruf-App: SOS-EU-ALP

Für Bayern, Tirol, Südtirol

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Ein Notfall beim Klettern in Tirol, beim Wandern in Bayerns Bergen oder beim Mountainbiken durch Südtirols Landschaft: Mit der neuen, kostenlosen SOS-EU-Alp App kann schnell und einfach ein Notruf abgesetzt werden, der samt Standortdaten (GPS-Koordinaten) und Kontaktdaten (direkte Telefonnummer) an die jeweilige Rettungsleitstelle übermittelt wird. Die App funktioniert auf allen Android- und iOS-Geräten und kann ab sofort im App- und Playstore heruntergeladen werden.   App Store iOS: apple.co/2klqArO Play Store Android: bit.ly/2k2Guah 

Frühlingsausgabe 2021 #bergundsteigen

Geschwindigkeit am Berg, Spaltenrettung, klimaneutral klettern

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Die Frühlingsausgabe 2021 der Zeitschrift bergundsteigen stellt die Frage, wie viel Geschwindigkeit am Berg sein muss, darf und sollte. Außerdem: Zwei Jahre nach dem Unfall von Hansjörg Auer, David Lama und Jess Rosskelley am Howse Peak in Kanada rekonstruiert der Vater von Jess die letzten Stunden der drei Kletterer anhand von Fotos und GPS-Daten.

Welches Sicherungsgerät soll ich verwenden?

Sportklettern in Kletterhallen und Klettergärten

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Sicherungsgeräte haben ihre Vor- und Nachteile. Für die Sicherung beim Sportklettern in Kletterhallen und Klettergärten empfiehlt der Deutsche Alpenverein Halbautomaten. Der Begriff „halbautomatische Sicherungsgeräte“ beziehungsweise "Halbautomaten" bezeichnet alle Sicherungsgeräte mit Blockierunterstützung. Geräte ohne Blockierunterstützung (Tube, HMS) werden als „dynamische Sicherungsgeräte“ bezeichnet. Letztere sind in besonderen Situationen von Vorteil. Ob Halbautomat oder Tube/HMS: Jedes Sicherungsgerät hat in seiner Handhabung Eigenheiten. Nur wer diese kennt und beherrscht, kann korrekt sichern und dadurch Anwendungsfehler vermeiden. Dafür sind eine qualifizierte Ausbildung und viel Übung erforderlich. 

Wie lange darf ich meine Ausrüstung verwenden?

Alterung von Bergsportausrüstung

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Wie lange darf ich meine Ausrüstung verwenden, wann muss ich sie aussondern? Die DAV Sicherheitsforschung informiert.   Die DAV Sicherheitsforschunng stellt Ihnen an dieser Stelle die inhaltlich erweiterte Zusammenführung der beiden Artikel zur Alterung von Ausrüstung aus DAV Panorama 4/2019 und 5/2019 zum Download zur Verfügung. Der Beitrag soll keine Hysterie auslösen und erst recht nicht zum vorschnellen Aussortieren eigentlich noch intakter Ausrüstung führen. Unfälle im Bergsport sind heute nur mehr selten auf Materialversagen zurückzuführen, überwiegend passieren sie aufgrund menschlicher Verhaltensfehler. Der im Bergsport teilweise hartnäckig überlebenden „Passtschonnoch“-Mentalität soll das Geschriebene aber deutlich ihre Grenzen aufzeigen. Beschädigte, verschlissene oder veraltete Schutzausrüstung ist eine unnötige Gefahrenquelle. 

LVS-Geräte-Test 2017/18

Stärken & Schwächen aktueller Lawinenverschütteten-Suchgeräte

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Foto-Tutorial: Sichern auf Hochtour

Sicherungsmethoden anschaulich erklärt

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Ein neues Tutorial der Bergschule Picos erklärt anschaulich die unterschiedlichen Sicherungsmethoden im Hochtourengelände. Die Frage, welche Sicherungstaktik und -methode im komplexen Hochtourengelände jeweils angemessen ist, hat keine einfache Antwort. Wer gut unterwegs sein möchte, muss eine Palette verschiedener Methoden beherrschen und ohne große Umbaupausen dem aktuell begangenen Gelände anpassen. Wie das in der Praxis aussehen kann, wie die unterschiedlichen Methoden genau funktionieren und welche Vor- und Nachteile sie haben, das haben die Bergführer der Freiburger Bergschule Picos in einem Foto-Tutorial sympathisch und kompetent aufbereitet. Lernen mit Vergnügen - für mehr Sicherheit im großartigen Gelände.    Das Tutorial finden Sie zum Download unter www.picos-guides.com/alpintutorial 

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