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Ich packe meinen Rucksack...

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Wie schwer ist mein CO2-Rucksack als Bergsportler? Wieviel sollte er eigentlich wiegen? Und was kann ich dafür tun? Auf dieser Seite erhalten Sie viele Anregungen, wie Sie CO2 einsparen können. Haben Sie sich einmal Gedanken über Ihren Fleischkonsum gemacht? Und darüber, wieviel Energie es kostet, wenn Sie im Winter Tomaten kaufen? Was zeichnet eigentlich ökologisch verträgliche Outdoor-Kleidung aus? Und machen Mehrweg-Flaschen wirklich Sinn?   Wir geben Ihnen gerne ein paar Tipps unter www.alpenverein.de/klimatipps 

Brotzeit am Berg

Umweltfreundlich verpacken, genießen & entsorgen

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Pause! – Ganz egal, ob während des Anstiegs, am Gipfelkreuz oder erst etwas später, im Schutz einer Wiesenmulde oder einer Stadlwand. Ob ein kleiner Snack oder eine üppige Brotzeit; die Verpflegung, die wir aus unserem Rucksack holen, soll heute nicht nur einigermaßen unversehrt sein, sondern auch umweltfreundlich verpackt sein. Doch wie geht das?

Weniger Fleisch!

Klimafreundliche Ernährung

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Die Herstellung tierischer Produkte, wie Fleisch oder Käse, sind für etwa 70 % der direkten Treibhausgas-Emissionen unserer Ernährung verantwortlich. Hinzu kommen enorm hohe Flächen- und Wasserverbräuche. Auch bei der Ernährung ist das Konsumverhalten entscheidend für die Umweltfreundlichkeit. Denn es besteht ein großer Unterschied zwischen bewusstem Konsum regionaler Fleischwaren aus biologischer Haltung und täglichem Konsum von Fleischwaren mit unklarer Herkunft. Wer beispielsweise den durchschnittlichen Fleischkonsum (ca. 1,7 kg pro Person pro Woche) auf ein wissenschaftlich empfohlenes Maß reduziert (ca. 450 g pro Person pro Woche), ernährt sich nicht nur gesünder sondern betreibt auch noch Klimaschutz (ca. 800 kg weniger CO2-Emissionen pro Jahr). 

Regional genießen!

Klimafreundliche Ernährung

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Das ganze Jahr über werden im Handel Waren aus aller Welt angeboten. Erkauft wird die ständige Verfügbarkeit jeglicher Produkte durch lange Transportwege. Einige Produkte werden beinahe ausschließlich mit dem Flugzeug transportiert: z. B. Himbeeren, Kirschen, Erdbeeren sowie exotische Obstsorten von der Südhalbkugel frisches Gemüse aus Südamerika und Afrika frischer Fisch aus Afrika, Südamerika sowie Asien frisches Gemüse und Obst aus gemäßigten Breiten wenn sie bei uns noch keine Saison haben  

Saisonal genießen!

Klimafreundliche Ernährung

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Wir sind es inzwischen gewohnt, dass die Gemüse- und Obstregale der Supermärkte Sommer wie Winter gut gefüllt sind mit Produkten die eigentlich außerhalb ihrer Saison liegen. Der Aufwand dafür ist groß und so ist es nicht verwunderlich, dass Produkte aus Gewächshäusern bis zu 30-mal mehr CO2 verbrauchen wie aus konventionellem Anbau. Noch deutlicher ist der Unterschied zwischen beheizten Gewächshäusern und ökologischem Anbau. Möchte man etwa Tomaten aus Deutschland aus unbeheiztem Anbau genießen, geht dies nur in den Monaten Juli – September. Die folgende Tabelle macht deutlich, wie sich die einzelnen Anbaumethoden in ihrer CO2-Bilanz unterscheiden.  

Geht es auch ökologisch, fair und sozial?

Klimafreundlicher Konsum

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Seit einigen Jahren sorgt das Thema Nachhaltigkeit auch in der Outdoor-Branche für viel Wirbel. Einerseits haben Hersteller festgestellt, dass Kunden zunehmend auf ökologische und soziale Aspekte bei der Herstellung von Outdoor-Produkten achten. Andererseits ist insbesondere der Einsatz giftiger Chemikalien (z. B. per- und polyfluorierte Chemikalien – PFC) bei der Produktion nach wie vor ein großes Streitthema. Die problematischen Stoffe können nicht abgebaut werden und sind deshalb vom Umweltbundesamt als nicht umweltverträglich eingestuft.

Glas, Plastik oder Edelstahl?

Klimafreundlicher Konsum

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Eine Flasche Wasser hat fast jeder von uns täglich in seinem Rucksack. Doch welches Material ist hier am umwelt- und klimafreundlichsten? Ist es die Glasflasche, die Edelstahl-Trinkflasche oder vielleicht sogar die PET-Flasche? Entscheidend für die Ökobilanz der Getränkeverpackung ist die Wiederverwendbarkeit. Glasflaschen werden im Schnitt 50-mal wieder befüllt, haben aber ein größeres Transportgewicht als PET-Mehrwegflaschen (ca. 25 Befüllungen), sodass sie in ihrer Bilanz ähnlich gut bewertet werden. Außerdem hängt die Ökobilanz stark vom Transportweg ab. Je näher die Quelle und der Abfüller, desto besser die Bilanz. PET-Einwegflaschen dagegen können nicht wieder befüllt werden, legen durchschnittlich doppelt so viel Transportstrecke zurück und die Wiederverwendung des zu Granulat geschredderten Plastiks ist nur bedingt möglich. 

Komfort um jeden Preis?

Klimafreundlicher Konsum

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Alpenvereinshütten befinden sich überwiegend in einer sogenannten Insellage in oftmals schwer zugänglichem Gelände. Dies bedeutet erschwerte Bedingungen für die Energie- und Wasserversorgung sowie die Müll- und Abwasserentsorgung. Auch deshalb sind der Einsatz regenerativer Energien und ökologischer Abwasserreinigungssysteme sowie Maßnahmen zum umweltfreundlichen Betrieb auf vielen Alpenvereinshütten bereits Standard. Doch auch hier geht es nicht ohne umweltbewusstes Verhalten und angemessene Komfortansprüche der Hüttengäste. 

Wieviel wiegt mein Freizeitreiseverhalten?

Mobilität klimafreundlich

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Nach wie vor ist unser Mobilitätsverhalten einer der Hauptfaktoren unserer hohen CO2-Verbräuche. So ist es nicht verwunderlich, dass 90 % des Energieverbrauchs im Tourismus durch den Verkehr verursacht wird. Gleichzeitig macht dies deutlich, welches Einsparpotential hier vorhanden ist. Das CO2-Gewicht der unterschiedlichen Reisevarianten verdeutlicht, dass jeder Einzelne einen Beitrag zum Klimaschutz leisten kann. 

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