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Umweltschutz versus Klimaschutz

Stausee-Pläne in der Schweizer Trift

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Wild schäumende Bachläufe, Schluchten, Alpwiesen, schroffe Felsen, Wald, ein natürlicher See und ein frisches, dynamisches Gletschervorfeld – die Trift ist eine der letzten unberührten Landschaften der Schweiz, gelegen im Berner Oberland. Bagger, Flutungen, Zerstörung, Staumauern – im Namen von Klimaschutz und Energiewende. Die Kraftwerke Oberhasli (KWO) planen den Bau eines neuen Stausees in der Trift mit der Folge, dass hochwertige Lebensräume in diesem versinken, Wildbäche verschwinden und so das ökologische Gleichgewicht massiv gestört wird.   „Wie schon beim Projekt Pumpspeicherkraftwerk bei Kühtai plädieren wir dafür, die Relation von Naturzerstörung und energetischem Nutzen kritisch zu betrachten. Klima- und Naturschutz dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden“, so Steffen Reich, Leiter des Ressorts Naturschutz beim DAV. 

Zusammenschluss Pitztal - Ötztal

Stellungnahme von DAV und ÖAV eingereicht

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DAS Mega-Projekt: Mittelbergferner, Hangender Ferner, Karlesferner und Linker Fernerkogl sollen mit Seilbahnen und Pisten erschlossen werden um die Skigebiete Pitztaler Gletscher und Sölden miteinander zu "verbinden". Am 1. Juli 2019 haben ÖAV und DAV eine unmissverständliche Stellungnahme zum Vorhaben abgegeben.

Hochoetz-Kühtai: kommt der Zusammenschluss?

Feldringer Böden und Schalfjoch bedroht

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Bald schon könnte es um die Genehmigung gehen: Ein Zusammenschluss mit drei Seilbahnen, Pistenflächen, Speicherteich und Beschneiungsanlage. Und das alles auf dem Schafjoch und im Bereich der Feldringer Böden: hier geht ein sensibler Naturraum und geschätztes Tourengebiet verloren.

Zusammenschluss von St. Anton und Kappl

Malfontal bleibt seilbahnfrei

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Stand November 2018: Skigebietsverbindung wurde durch das Bundesverwaltungsgericht in Wien gestoppt! Der Zusammenschluss zwischen Rendl (St. Anton) und Kappl hätte die Erschließung des naturbelassenen Malfontals zur Folge gehabt. Das Gericht stufte die Interessen des Naturschutzes höher ein als die wirtschaftlichen Vorteile des Vorhabens.

Zusammenschluss Kitztsteinhorn - Maiskogel

Kaprun soll mit Skigebiet Maiskogel und Kitzsteinhorn verbunden werden

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Neues Großprojekt über Kaprun: Eine 4 km lange Verbindungsgondel soll in Zukunft das Skigebiet Maiskogel mit dem Gletscherskigebiet Kitzsteinhorn verbinden.

Ausbau der Wasserkraft in den Stubaier Alpen

Kraftwerksgruppe Sellrain-Silz (Kühtai)

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Der Verwaltungsgerichtshof in Wien hat in höchster Instanz die Baugenehmigung für das Großprojekt "Erweiterung der Kraftwerksgruppe Sellrain-Silz" erteilt. Die TIWAG hat mit dem Bau des neuen Pumpspeichers im Längental bei Kühtai begonnen. Zusätzlich werden sechs Wildbäche in den Stubaier Alpen durch Wasserfassungen in den Speicher abgeleitet.

Zusammenschluss Grasgehren und Balderschwang

Das Riedberger Horn und die Zone C

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In direkter Nähe zum beliebten Skitourenziel Riedberger Horn soll die Verbindungsbahn zwischen Grasgehren und Balderschwang verlaufen. Das wäre die erste Verletzung der Zone C des bayerischen Alpenplans überhaupt! Das Riedberger Horn im Oberallgäu ist eines der beliebtesten und bekanntesten Skitourenziele der bayerischen Alpen. Obwohl die beiden Skigebiete Grasgehren und Balderschwang auf beiden Seiten des Berges liegen, konnte der Berg als noch technisch unerschlossenes Gebiet für Skitourngeher und Bergwanderer erhalten bleiben. 

Verbindung Kaunertaler Gletscher - Langtaufers

Länderübergreifend und landschaftsintensiv

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Erstes länderübergreifendes Skigebiet vom Kaunertaler Gletscher in Tirol ins Langtauferer Tal in Südtirol könnte bald Realität werden.   Aktueller Stand: IN PLANUNG 

Wasserkraftwerk "Älpele"

Eingriff ins Naturschutzgebiet Allgäuer Hochalpen

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Die Gemeinde Bad Hindelang verfolgt das Ziel der autarken und CO²-neutralen Stromversorgung der gesamten Gemeinde. Das Wasserkraftwerk "Alpele" an der Ostrach im Bereich der natürlichen Klamm "Eisenbreche" ist ein Teil dieses Konzepts. Allerdings liegt das Kraftwerk im hoch geschützten Naturschutzgebiet "Allgäuer Hochalpen". Das geplante Wassekraftwerk soll im Bereich des Naturdenkmals und dem spektakulären Auslugsziel der "Eisenbreche" angelegt werden: eine 85 m tiefe, schwer zugängliche und unerschlossene Klamm. Durch eine 5 Meter hohe Staumauer mit Klappwehr würde die Ostrach teilweise aufgestaut werden und somit den natürlichen Abfluss in der Schlucht unterbinden. In einer unterirdischen Triebwasserleitung wird das Wasser zum Kraftwerk befördert und unterhalb wieder in die Ostrach eingeleitet.   Zahlen & Fakten Fallhöhe 94 m (Klappwehr) Max. Leistung 5,4 MW Geschätzte Jahresarbeit 9 Mio. kWh Ableitung 5,3 m³/s Restwasser Winter 0,75 m³/s Restwasser Sommer 1,5 m³/s Länge Triebwasserleitung 1,3 km   

Ausbau des Sudelfelds

Größter Skigebietsausbau in den Bayerischen Alpen

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Trotz massiver Proteste der Naturschutzverbände und einem Klageverfahren konnte der bisher größte Umbau eines deutschen Skigebietes nicht verhindert werden.

Erschließung der Kalkkögel

Vor den Toren von Innsbruck

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Das Ziel: Zusammenschluss von „Axamer Lizum“ und „Schlick 2000“ im Stubaital über die Kalkkögel hinweg. Eine Realisierung blieb zum Glück aus: das Projekt wurde als verfassungswidrig eingestuft!  

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