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Bruno Rosano: Skitouren im Val Maira

Skitourenführer

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Großzügige Hänge, steile Flanken, wilde Couloirs; nette Zweitausender, ernste Dreitausender; das Val Maira in den Seealpen liegt zu Recht im Trend. Hier ist der perfekte Führer dazu. Das Val Maira, zwischen Monviso und Mittelmeer, mausert sich allmählich zum Geheimtipp für Skitourengeher und Einsamkeitsfreunde – bis es überlaufen ist, fehlt noch viel. Dass diese Entwicklung kein Zufall ist, versteht man beim schnellen Durchblättern dieses Hochglanz-Prachtbandes. Und man versteht auch, dass der Autor Bruno Rosano sich in seine Heimat so verliebte, dass er alle Touren vom Gegenhang fotografieren musste, bis er eine perfekte Dokumentation und Beschreibung von 135 Touren plus diversen Varianten zusammenstellen konnte – von der gemütlichen einfachen Skitour bis zur hochalpinen Steilabfahrt. 

Christian Mayer: Skitouren mit Meerblick Griechenland

Skitourenführer

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Höchstwahrscheinlich gibt es sogar mehr als diese 23 Skitourenmöglichkeiten in Griechenland – als Einstiegsdroge in ungewöhnliche Landschaftserlebnisse dürfte dieser Führer gut taugen. Skitouren in Griechenland? Mit dieser naheliegenden Frage steigt auch der Autor in sein Buch ein – und berichtet von einer sehr persönlichen Leidenschaft, die ihn über vier Winter hinweg immer wieder an die Berge über dem Mittelmeer geführt hat. Dass dort im Winter oberhalb von 1000 bis 1500 Metern ziemlich regelmäßig Schnee liegt, belegen die Fotos, die in seinem kleinen Buch Lust machen und Info rüberbringen. Und auch wenn er nur 23 der schneesichersten Touren zwischen Pindosgebirge, Olymp, Peloponnes und Kreta vorstellt, so muss man zugeben: Ja, es geht! 

Blum, Conradin, Kropac, Raemy: Emmental & Entlebuch

Skitourenführer

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Das Emmental in der Schweiz kennt jeder – schon wegen des weltberühmten Käses. Das Entlebuch hingegen wohl weniger, obwohl es das einzige UNESCO-Biosphärenreservat der Schweiz ist und eine Modellregion für nachhaltiges Wirtschaften. Dieser neue Skitourenführer vom Schweizer Topo-Verlag stellt diese Gegend zwischen Bern im Westen, Interlaken im Süden und Luzern im Osten als Reich der „Hubel und Chnubel“ vor, frei übersetzt etwa Hügel und Knubbel. Gemütlich hört sich das an, doch wie die 52 Skitouren zeigen, gibt es dort nicht nur einsame Touren im sanft gebuckelten Voralpenland, sondern auch Routen mit bis zu 50 Grad steilen, engen Couloirs für echte Cracks und zwei jeweils einwöchige Durchquerungen. Alle Touren sind am besten mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu bewerkstelligen. Man findet sich dank der Übersichtskarte mit allen nummerierten Touren, den Kartenausschnitten samt Tourenblatt und allen relevanten Infos sofort zurecht. Perfekt! 

Garnero Fiorito: Sci Ripido nel Cuneese

Skitourenführer

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Steil Ski fahren? Der Begriff ist dehnbar. Dieser Führer ist absoluter Hardcore-Stoff – er gibt den Seealpen, die gerade als Geheimtipp ins Gerede kommen, eine zusätzliche Dimension. Das ist ein Buch für Experten! Von den 102 Abfahrten im Großraum des Monviso sind nur drei unterhalb des Ski-Schwierigkeitsgrades 4 der Volo-Skala angesiedelt – und auch die haben Hangsteilheiten bis 40, einmal sogar 45 Grad. Die anderen machen dem Titel „Sci Ripido“ (steiles Skifahren) mehr als Ehre. Bis hin zur Vanis-Eistour am Monviso, dem Canalone Coolidge (5.3, 55°) haben die Autoren ein kaum erschöpfliches Sortiment rasanter Optionen für moderne Top-Skifahrer zusammengetragen. Viele davon wurden von den Autoren erst entdeckt und sind nur bei idealen Verhältnissen befahrbar. Als Abrundung zu anderen Führern zeigt dieses Werk aber, was heute auf Ski möglich ist und dass die Täler Grana, Maira, Varaita, Ubaye und Po für jedes Niveau ein Paradies sind. 

Francesco Tremolada: Freeride in den Dolomiten

Skitourenführer

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Wer nur die Sellaronda kennt, oder nur Höhenwege, Klettersteige und Felsklassiker, der kennt die Dolomiten nur halb. In guten Wintern bieten die Dolomiten jede Menge geniale Touren und Abfahrten, oft mit Lifthilfe. Ein Freerider lässt Powder aufstäuben in einem Steilcouloir neben einem rotgelben Felszahn, unterhalb liegen Passtraße und Skilifte, im Hintergrund glänzt die Marmolada – die Dolomiten taugen nicht nur zum Klettern. Wenn der Winter viele Südstaulagen hatte und südlich des Hauptkamms mehr Schnee liegt als nur weiße Kunstschneestreifen in braunen Wiesen, dann werden die „bleichen Berge“ in Weiß zur Winterwunderwelt. 

Auer, Bertagnolli, Marth: Eiskletterführer Südtirol-Dolomiten

Eiskletterführer

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Südlich des Brenners warten nicht nur blühende Zitronen und griffige Dolomitenwände. Was die Südtiroler Eiskletterszene erschlossen und in diesem Führer dokumentiert hat, reicht für mehrere Alpinistenleben. Liebhaber steilen Eises fanden in den letzten Wintern oft südlich des Alpenhauptkamms die besten Bedingungen, wenn die üblichen Nordalpen-Wasserfälle zu mager gewachsen waren. Außerdem hat es schon etwas Besonderes, zwischen senkrechten und überhängenden Dolomitentürmen an blauen Vorhängen, Säulen und Zapfen zu pickeln. Für diese Späße war der 2010 bei Panico erschienene Führer schon immer eine gute Infoquelle. 

Philipp Stadler: Hohe Tauern

Skitourenführer

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272 Skirouten zwischen Krimmler und Großarltal, wilde alpine Gipfel bis zum Großglockner, dem höchsten Österreichs. Ein großes Werk aus dem Panico Verlag. Da hat er sich etwas angetan, der Markus Stadler, Kletterführerautor und -webseitenbetreiber. Denn die Hohen Tauern zwischen Krimml und Großarl sind eine der größten Gebirgsgruppen der Ostalpen – und obendrein mit hohen Gipfelhöhen, großen Höhenunterschieden und oft schwierigen Zugängen, dazu gibt’s weite Gletscher und oft felsige Gipfelanstiege. 

Andrea und Andreas Strauß: Große Skitouren Ostalpen

Skitourenführer

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Spaß im XXL-Format verspricht diese Auswahl von 60 Skitouren aus den gesamten Ostalpen: Große Gipfel, weite Anstiege, ungewöhnliche Landschaft – Trümmer für Könner. „Dafür lohnt sich ja das Aufstehen nicht“, diese Reaktion einer Freundin war für das Journalistenpaar Andrea und Andreas Strauß der Anlass zu diesem ungewöhnlichen Skitourenführer. Großzügige und ungewöhnliche Anstiege auf wichtige Gipfel haben sie zusammengetragen und beschrieben. Kaum einer unter 1500 Höhenmeter, dennoch bei ausreichender Kondition als Tagestour machbar. Ein gehobener Anspruch also, den die Autoren an ihre Leser stellen. 

Div. Autoren: Best of Skitouren Band 2 – Allgäu bis Ötztal

Skitourenführer

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Das beste aus den westlichen Ost- und Zentralalpen versammelt dieser Skitourenführer, für den einige Panico-Autoren ihre Lieblingstipps zusammengelegt haben. Der eher als Kletterspezialist bekannte Panico Alpinverlag hat mittlerweile fast das gesamte Gebiet der Ostalpen bis zum Dachstein mit seinen Skitourenführern abgedeckt. Was läge näher, als das Konzept der Der eher als Kletterspezialist bekannte Panico Alpinverlag hat mittlerweile fast das gesamte Gebiet der Ostalpen bis zum Dachstein mit seinen Skitourenführern abgedeckt. Was läge näher, als das Konzept der Kletterführer zu übernehmen und ein „Best of“ zusammenzustellen? Mittlerweile liegt schon der zweite Band dieser Kompilation vor: Er versammelt fünfzig der schönsten Routen (plus ebensoviele Varianten) aus Bregenzerwald, Rätikon, Verwall, Silvretta, Ötztaler und Stubaier Alpen, aus Allgäu, Lechtal, Wetterstein und Ammergauern. Kletterführer zu übernehmen und ein „Best of“ zusammenzustellen? Mittlerweile liegt schon der zweite Band dieser Kompilation vor: Er versammelt fünfzig der schönsten Routen (plus ebensoviele Varianten) aus Bregenzerwald, Rätikon, Verwall, Silvretta, Ötztaler und Stubaier Alpen, aus Allgäu, Lechtal, Wetterstein und Ammergauern. 

Bernadette McDonald: Der Weg zur Spitze

Alpinismus-Geschichte

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Die Alpinisten des ehemaligen Jugoslawien, vor allem aus Slowenien, gehören zu den erfolgreichsten der Welt – und hatten mit die höchste Sterberate. Diese mitreißende Dokumentation erzählt von ihren Motivationen und Leidenschaften. „Es geht nicht um Ruhm. Seit es die Welt gibt, sterben Alpinisten wegen ihres glühenden Wunsches, versteckte Kräfte in sich selbst zu entdecken, die sie über die Grenzen ihres ruhigen häuslichen Lebens, in dem sie gefangen sind, hinwegheben werden … Dieser Wunsch treibt dich dazu an, Gefahr zu erleben und mit deinem eigenen Verstand und deinen eigenen Händen zu überwinden. In diesem Augenblick wagst du es, mit hoch erhobenem Haupt der Gefahr ins Angesicht zu blicken“. 

Achim Pasold & Ralph Stöhr: Moderne Zeiten

Führer

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Hat’s das gebraucht? Ein Auswahlbuch der hundert besten Alpinrouten ab dem siebten Grad? Ja, das hat’s gebraucht! Wenn nicht für jeden zum Nachmachen, so doch zum Nachempfinden, wie sich das Klettern in den letzten vierzig Jahren entwickelt hat. Mit der Neuauflage des „Extremen Fels“ reanimierte der Kletter-Kultverlag Panico eine Legende. Mit den „Longlines“ präsentierte er eine Auswahl moderner Alternativen für Felsenfresser. Nun hat sich der Chef Achim Pasold selber an Tastatur und Zeichenbrett gesetzt und einen Lebenstraum verwirklicht: „Moderne Zeiten“ versammelt 100 moderne Kult-Routen – das Beste, Wildeste, Schönste seit Eröffnung der Pumprisse und Erfindung des siebten Grades 1977. 

Christiane Tramitz: Harte Tage, gute Jahre

Biografie

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70 Jahre auf einer Alm in den Chiemgauer Alpen - es ist eine ungewöhnliche Geschichte einer ungewöhnlichen Sennerin von der Christiane Tramitz erzählt. Ein Leben das vom hartem Alltag, aber auch Freiheit geprägt ist. Ein gebrochenes Herz und Großvaters Wille sind der Grund warum Maria Wiesbeck mit siebzehn den heimischen Hof verlässt. Von da an ist sie Sennerin am Geigelstein und kehrt von dort nie wieder zurück. Mare führt auf ihrer Alm ein einfaches und selbstbestimmtes Leben im Einklang mit der Natur. Allerdings ist das Leben oben am Blumenberg kein Idyll, sondern gezeichnet von schwerer Arbeit, kalten Wintern und wenig Essen. Mit der Zeit werden die Berge und Tiere zu Mares neuer Heimat. Von der Umwelt abgeschieden haust die eigensinnige Mare allein auf ihrer Alm. Die Menschen erzählen ihr von den Ereignissen der Welt, die die Berge nicht erreichen. Alles um sie herum verändert sich. Der Krieg kommt auch in das Gebirge. Es gibt Streitereien wegen Gebietsansprüchen und Almverteilungen. Der Luxus der Nachkriegszeit erobert die Alpen. Mit der Zeit erkennt Mare, dass das Vertraute mehr und mehr verschwindet. Aber von alldem lässt sie sich nicht einschüchtern. Die Sennerin ist dankbar für ihr kleines Reich und gibt dieses um keinen Preis auf. Krieg, Modernität der Neuzeit (Infrastruktur, Tourismus), Unwetter und der Kampf mit anderen Menschen bringen sie nicht dazu, ihre geliebte Alm zu verlassen. Denn ein schöneres Leben kann sich Mare nicht vorstellen. „...gibt nix Besseres für mi auf derer Welt. So frei und dem Himmi so nah." 

Hansjörg Auer: Südwand

Autobiographie

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Durchschnittliche Menschen bringen Durchschnittliches zuwege. Für inspirierende Extremleistungen braucht es manchmal ein Qäntchen Wahnsinn. Hansjörg Auer hat davon einen großen Schlag abbekommen – und erzählt darüber in schonungsloser Offenheit. Biographien sind immer eine Chance: darauf, außergewöhnliche Menschen und ihre Antriebe kennen- und verstehen zu lernen. Oft wird dieses Potenzial verschenkt, wenn die Autoren in (Selbst-)Beweihräucherung und Heldentum versinken. Umso schöner, wenn eine Autobiographie den Eindruck vermittelt, dass hier jemand sich um Ehrlichkeit bemüht hat – sich selbst wie den Lesern gegenüber. Hansjörg Auer geht diesen Weg mit großem Mut, ähnlich wie bei seiner Free-Solo-Begehung des „Weg durch den Fisch“ an der Marmolada-Südwand. 

Peter Brunnert: Bernd Arnold – Ein Grenzgang

Biographie

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In seinem jüngsten Buch begibt sich Peter Brunnert mit Bernd Arnold auf spannungsreiche Grenzgänge. Unbeachtet von den übrigen Passanten liegt ein Mann sterbend auf einer Straße im pakistanischen Lahore. Die Teilnehmer der DAV Trango Expedition 1988, unter ihnen die Ausnahmekletterer Kurt Albert und Wolfgang Güllich, beobachten das Geschehen mit Entsetzen. „Ich fürchte, wir können nichts für ihn tun“, stellt der Expeditionsarzt resigniert fest. Das ist eine der Schlüsselszenen im neuen Buch von Peter Brunnert. Wochen später nämlich verweigert ein Offizier der pakistanischen Armee ähnlich fatalistisch die Bitte um einen lebensrettenden Hubschraubereinsatz für den schwerverletzten Bergsteiger Bernd Arnold: „Nein, das ist unmöglich.“ Der Deutsche indes hat Glück, und das nicht nur in dieser Situation.   

Alexander Schiebel: Das Wunder von Mals

Dokumentation

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Was als Reportage beginnt, wird zu einem realen Krimi, in den der Autor selbst verwickelt ist: der Kampf einer unbeugsamen Gemeinde gegen eine übermächtige Allianz aus Bauernbund, Landesregierung und Agrarindustrie. Man meint, es müsste so einfach sein: Wenn eine Gemeinde wünscht, dass ihre Kinder nicht durch Rückstände giftiger Insektenvernichtungsmittel krank werden, und sich mit großer Mehrheit für einen Ausstieg aus der Pestizid-Landwirtschaft ausspricht, sollten die Weichen in eine gesunde Zukunft gestellt sein. Von wegen! Die Südtiroler Landesregierung spielt alle denkbaren Machtmittel gegen die Initiative aus – und ob der Geschichte irgendwann ein gutes Ende beschert sein wird, steht in den Sternen. 

Irmgard Braun: Verraten

Bergkrimi

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Wer hat den Geschäftsführer der Outdoor-Ladenkette mit einem Beil erschlagen? Gleich mehrere Gäste der Sommerparty hatten ein Motiv. Monika Trautner und ihr Enkel Liam ermitteln – und geraten selber in Gefahr. Schon den vierten Bergkrimi legt Irmgard Braun – auch Autorin bei DAV Panorama – im Rother Verlag vor. Der zweite mit der Protagonistin Monika Trautner: einer resoluten und intelligenten Frau, die zeigt, dass Alter nicht vor Klettern schützt. Die Mutter des Mordopfers engagiert Moni, um den Täter zu entlarven. Die Ermittlungen führen die Rentner-Detektivin und ihren assistierenden Enkel in die Berge rund um den Tegernsee, wo der Mord geschah, aber auch in die Dolomiten, an den Gardasee und in den Frankenjura – wo sich Kletterer eben so herumtreiben. Und wie sich jemand angesichts alpiner Gefahren verhält, verrät manches über den Charakter. Aber es sind eben auch Gefahren – so ist Monis und Liams Job auch für die Leser spannend. Doch mit klugen Fragen, humorvoller Hartnäckigkeit und einem bisschen Glück nähern sie sich dem Geheimnis… 

Andreas Dick: Tod im Sommerloch

Bergkrimi

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Mann muss bei der Lektüre dieses ungewöhnlichen Bergkrimis oft schmunzeln oder lachen, auch wenn das Hintergrund-Thema für den Natur- und Bergfreund eher zum Weinen ist: Übererschließung und Kommerz in den Alpen. Obwohl die Geschichte in einer fiktiven Alpengegend mit ebensolchen Figuren spielt, ist sie verdammt nahe an der Realität. Es lassen sich leicht Parallelen ziehen, und manches touristische Projekt im Buch, das heute übertrieben scheint, könnte in wenigen Jahren wahr werden. Etwa die „Wanderhalle“, wo sich der Bergwanderer an Laufbändern austoben und die herrliche Bergwelt unabhängig vom Wetter auf Großmonitoren genießen kann. Nicht alle Maßnahmen zur Tourismusförderung sind so naturschonend. Die Seilbahnchefs aus vier Bergdörfern haben sich zusammengetan, um ihre Pläne durchzusetzen, darunter eine Skischaukel in einem Naturschutzgebiet und eine Bergstation mit Sommerrodelbahn – „eine hochkant gestellte Oktoberfestwiese, mit Fahrgeschäften, Weißbier und Dirndlromantik“, so einer der Protagonisten des Romans, der Polizist Haderbichler. 

Anselm Grün: Von Gipfeln und Tälern des Lebens

Lese-Buch

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Der bekannte Benediktinerpater erzählt in diesem Buch von seinen Wanderungen, die ihn auch auf höhere Berge geführt haben – und zieht Parallelen zum Weg durchs Leben und als Christ. „Ich habe, wie viele andere, in meinem Leben erfahren, dass es letzlich keine Umwege gibt, sondern nur verschiedene Wege zum Ziel, auch wenn diese Wege manchmal verschlungen sind. Selbst wenn wir auf unserem Weg ein Stück zurückgehen müssen, können wir das als Bereicherung erleben.“ Irgendwo zwischen Bauernweisheit und religiöser Philosphie bewegt sich der Benediktinermönch Anselm Grün, dessen Vorträge und Veröffentlichungen viele Menschen lesen. Nun hat er ein Buch vorgelegt, das für Bergfreunde in der Jahreszeit der langen Abende eine anregende Lektüre abgeben könnte – denn darin will er „das Wandern als Bild für den Lebensweg meditieren“. 

Quadro Nuevo: Alpensagen

Hör-CD

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„Von Hexen, Geistern und Rittern“ handeln diese traditionellen Sagen aus dem ganzen deutschen Alpenraum, in lebhaften Dialekten erzählt und kreativ musikalisch untermalt – ein etwas anderes Hörbuch. „Achtung: Ein gehöriger Anteil der lokalen Dialekte Oberbayerisch und Allgäuerisch gibt dem Hörbuch Kraft und Farbe“ meint der Verlag diesem Hörbuch als Disclaimer mitgeben zu müssen. Nun: Auch eher norddeutsche Zuhörer jeden Alters sollten die Geschichten verstehen können, die vom „Schwarzen Ritter vom Rackersee“, von den „Hexen vom Säuling“ oder vom „Drachen vom Falkenberg“handeln. 

Benjamin Eckert (Hrg.): Im Berg Auf Gehen

Lese-Buch

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Acht Autoren schildern „spirituelle Wegerfahrungen zwischen Himmel und Alltag“ und wollen damit dazu anregen, über den nächsten Schritt hinauszudenken. „Ich habe mir meine besten Gedanken ergangen und kenne keinen Kummer, den man nicht weggehen kann.“ Ein recht optimistisches Zitat des Philosophen und Theologen Soren Kierkegaard stellen die Autoren diesem kleinen Büchlein voran. Ob das in der Lebenspraxis gelingt, muss jeder Mensch und Leser für sich selbst versuchen – Denkanstöße dazu möchte das Lese- und Bilderbuch geben. Wie es im Vorwort steht: „der spirituellen Dimension des Bergwanderns nahekommen“ und darauf deuten, „wie weit das Leben werden kann, wenn es auf das Wesentliche zusammenschrumpft“. 

Alpenvereins-Jahrbuch: Berg 2018

Lese-Buch

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Jedes Jahr wieder packt der Klassiker der Alpinliteratur die ganze Vielfalt des Alpinismus zwischen zwei Buchdeckel – journalistisch und fotografisch hochklassig, vielfältig ausgewählt und anregend aufbereitet. „Es geht nicht nur um Erholung, es geht darum, den Alltag zu transzendieren, zu überschreiten, ihm ein Licht aufzusetzen.“ Dieses Zitat des DAV-Vizepräsidenten Rudi Erlacher steht wie als Motto über dem Vorwort zum Alpenvereinsjahrbuch 2018. Es zeigt, dass Bergsport eben „mehr als Sport“ ist. Und weil zum „Alpinismus“ auch die Kultur gehört, um über den Alltagstellerrand zu lugen, gibt es jedes Jahr dieses journalistische Kaleidoskop – viele kleine Lichtlein für den Alltag, wie die Kerzen auf der Geburtstagstorte oder am Weihnachtsbaum. Alpine Edelfedern und -linsen steuern Texte und Fotos zu diesem Sammelband bei, sorgsam kuratiert vom Redaktionsbeirat der drei Alpenvereine aus Deutschland, Österreich und Südtirol. Sie betrachten das Gebietsthema Großglockner aus ungeahnten Perspektiven; sie durchleuchten die gesundheitsfördernden, aber auch -gefährdenden Potenziale des vertikalen Treibens; sie berichten über markante Entwicklungen und Highlights im Bergsport oder über Probleme des Weitwanderns als Massenphänomen. Es geht um Geologie und Artenvielfalt in den Alpen, um Konflikte mit Radlern oder Erschließungsplänen; spannende Persönlichkeiten werden porträtiert und interviewt, politisch-kulturelle Themen erörtert. 

Thomas Plank: Freeride Nepal

Rad-Führer

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„In über 50 Tourentagen auf den schönsten Trails durch das Himalaya-Königreich“ verspricht dieser im Eigenverlag erschienene Führer eines jungen Rad-Enthusiasten – er bietet viel mehr als nur das. Sucht man nach Literatur oder Informationen über Mountainbiken in Nepal, so findet man außer ein paar Einzelbeschreibungen oder geführten Touren durch unzählige, kommerzielle Veranstalter aus Europa und Nepal - „Nichts“! Schön, dass es seit 2016 den Mountainbike-Führer „Freeride Nepal“ gibt. Sorgfältig recherchierte Informationen, ordentlich gemachte Beschreibungen incl. toller Bilder, Länge der Touren und bestens strukturierten Schwierigkeitsbewertungen machen Laune, selbst dorthin zu fahren. GPS-Tracks stehen zum Download bereit. Sechs Gebiete werden beschrieben, jeweils zuerst mit allgemeinen Infos zum Charakter der Region, touristischen Angeboten und Regelungen. Dann stellt der Autor jeweils einige Tagestouren vor, in drei Regionen auch Mehrtagestouren (Annapurna Umrundung, Upper Mustang, Manaslu Umrundung). 

Kalender 2018 für Bergsportler

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Berg-Zeit ist die schönste Zeit – deswegen darf auch gerne das Zeitmanagement-System mit Bildern aus unseren Sehnsuchtslandschaften garniert sein. Jede Menge Kalender bieten Überblick über den Jahreslauf und Ausblick auf Berge und Bergsport. Eine kleine Auswahl.

Thorsten Brönner: Flussradwege abseits des Trubels

Rad-Führer

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Wer meint, dass es nicht immer Mountainbiken sein muss, findet hier ein geradezu gegenteiliges Konzept: Auf Flussradwegen rollt man fast entspannt durch die schönsten deutschen Landschaften und zu manchem Kulturziel. Einem Fluss entlang radeln – das verspricht ein Fahrraderlebnis mit wenig Anstrengung, weil wenig Steigung. Und dafür braucht man auch kein vollgefedertes Mountainbike; ein Reise- oder Trekkingrad sollte ausreichen – zwei Packtaschen sind allerdings sinnvoll, da die 30 Routen, die der Autor vorstellt, nichts für den schnellen Genuss sind. Um die 200, 300 Kilometer sind die Strecken meist lang – also immer zumindest für einen Kurzurlaub gut; wer sich’s gemütlich einrichtet und nicht nur durchstrampelt, sondern auch mal die Sehenswürdigkeiten am Weg anguckt, wird sich auch eine Woche lang beschäftigen können. Bei diesem Buchkonzept kann man auch damit leben, dass die Schwierigkeitsangabe „leicht“ oder „mittel“ nicht näher erklärt wird; die Angaben zum Terrain (Asfalt, unbefestigter Grund, Steigungen) geben ausreichend Hinweis zum Anspruch der Tour. Einige davon sind auch für Familien gut tauglich, manche sogar vom ADFC als „Qualitätsradrouten“ zertifiziert. So bleibt dem Autor hauptsächlich die Aufgabe, die touristischen Infos aufzubereiten: den Tourenverlauf mit den wesentlichen Orten; Angaben zur An- und Abreise; Kontaktdaten der Tourismus-Institutionen. GPS-Tracks gibt’s natürlich im Internet. Besonders wertvoll dürften die ausführlichen Tipps zu kulturellen oder landschaftlichen Highlights am Weg sein, die im Infokasten wie im Lauftext zusammengetragen sind. 

Zahn/Führer: 100 Bike Highlights Alpen

Rad-Führer

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Das ist kein Buch für Weicheier. Wer diese 100 Mountainbiketouren in den Alpen gefahren hat, hat nicht nur vieles von diesem schönen Gebirge gesehen – dazu gehört auch reichlich Power in den Beinen. Die 100 schönsten Radtouren der Alpen! Das ist ein hoher Anspruch. Wer solch einen verbindlichen Kodex aufstellen möchte, muss mit Diskussionen rechnen, auch wenn er seit 30 Jahren auf zwei Rädern durch die Berge gondelt. Die Autoren stellen sich der Kritik und stehen zu ihrer subjektiven Auswahl – wie gut sie gelungen ist, sei jedem Leser zur Beurteilung überlassen. 

Kenial Kochen

Kochbuch für einen guten Zweck

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Natürlich dient dieses Buch dazu, Spenden für einen guten Zweck zu sammeln. Aber es könnte auch manch gutes Ess-Erlebnis bescheren. Und gibt Einblicke in die Lebenswelt völlig unterschiedlicher Berg-Menschen. 26 Berg-Menschen haben die Macher des gemeinnützigen Vereins Kenial für ihr Projekt begeistern können – Bergsteiger wie Hanspeter Eisendle, Ines Papert oder David Göttler, Kletterer wie Nasim Eshqi, Moritz Hans und Monika Retschy; Hüttenwirtinnen, Alpinjournalisten, Bergläufer und und und… Alle Beteiligten erzählen ein bisschen aus ihrem Leben und haben ihr Lieblingsrezept verraten. Man hat also ein Kochbuch in der Hand, gleichzeitig aber ein Kaleidoskop der menschlichen Berg-Fauna, garniert mit vielen schönen Bildern. 

Versante Sud: 3 x Mountainbiken in Italien

Rad-Führer

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Gleich drei Mountainbikeführer hat der italienische Verlag Versante Sud herausgebracht: zum Klassiker Finale Ligure und zu den Inseln Sardinien und Sizilien. Jeder ein Sack voll verlockender Tipps. Versante Sud ist vor allem unter Kletterern für solide gemachte Führer bekannt; in den letzten Jahren hat der Verlag auch ansprechende Skitouren- und Freerideführer herausgebracht. Die drei Mountainbikeführer schreiben nun den guten Eindruck fort, in ziemlich ordentlicher deutscher Übersetzung. Das Aufbauprinzip ist bei den drei Bänden vergleichbar. Die technischen Daten – Schwierigkeit, Höhenunterschied, Dauer… - sind in einer Infospalte übersichtlich sortiert, sehr ordentliche Karten helfen bei der Planung der Halbtags- bis Tagestouren. Eine ausführliche Beschreibung und große Bilder vermitteln einen guten Eindruck von den Anforderungen, aber auch von landschaftlichen Reizen, die GPS-Tracks stehen natürlich im Internet bereit. Und zu einigen Touren gibt es sogar Videos. 

Wiesmeier/ König: BERG ... Die Alpen in 16 Begriffen

Bildband

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Uli Wiesmeier beeindruckt in seinem Bildband BERG… mit unverstellten und ungefilterten Aufnahmen der Bergwelt und ihrer Menschen. Für diese fotografische Inszenierung suchte er nach 16 Begriffen mit der Vorsilbe BERG, wie BERGbahn, BERGhütte, BERGführer oder BERGblick. Während die Interpretationen von BERGbauer, BERGretter oder BERGsteiger Bewunderung und Respekt vor deren Leistung ausdrücken, ist in den Bildern zu BERGsport, BERGsee, BERGstraße oder BERGtourismus sein Ärgernis über das Eingreifen der Menschen in unberührte Lebensräume zu erkennen. Die alpine Kultur droht immer öfters dem Ungleichgewicht von Heimatbewusstsein und Vermarktung zum Opfer zu fallen, beispielsweise durch die absurden Installationen aus Stahl, Kunststoff und Beton für Aussichtsplattformen oder Skigebiete. Wiesmeier fordert uns demnach auf unsere visuelle Wahrnehmung zu schärfen, um in seinen Bergaufnahmen auch die Veränderungen von Menschenhand zu finden. 

Literatur-Tipps für Bergfreunde

DAV-Bücherberg

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Führer, Bildbände, Bergkrimis und mehr: Der DAV-Bücherberg bietet Rezensionen zu spannenden Neuerscheinungen im Genre der Bergliteratur. Nein, das Bergbuch ist nicht tot, trotz Internet und Smartphone-Apps. Ununterbrochen befriedigen Verlage und Autoren den Hunger einer wachsenden Bergsportgemeinde nach gedrucktem Lesespaß und Information. Und der ewige Strom der Neuerscheinungen führt auch einiges an bemerkenswertem Treibgut mit sich: tiefschürfende Porträts und Biographien; nachdenkliche Lesebücher; ergreifende Bildbände; exakt recherchierte Führer zu außergewöhnlichen Zielen und Aktivitäten. 

Urs Neu: Do-it-yourself Wettervorhersage

Know-How

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Ein etwas anderes Wetter-Lehrbuch: Nicht Wolken, Fronten und Phänomene werden erklärt. Statt dessen geht es hier darum, wie man aus verschiedenen Vorhersagekarten im Internet seine eigene Wettervorhersage bauen kann. Anregend für Anfänger wie Kenner. Das Wetter ist ein beliebtes Gesprächsthema; unter Bergsteigern ganz besonders, die ja intensiv davon abhängen. Aber die Erd-Atmosphäre, in der das Wetter entsteht, ist ein chaotisches System – Symbol dafür ist der „Schmetterlingseffekt“: kleinste Veränderungen in den Ausgangsdaten der Modellrechnungen, nur so groß wie der Flügelschlag eines Schmetterlings, können große Wirkungen haben, etwa einen Wirbelsturm auf der anderen Seite der Erde. Dennoch sind die Wettervorhersagen in letzten Jahren zunehmend genauer geworden, dank besserer Messnetze, Modelle und Computer-Rechenleistung. Sie bieten, zumindest für einige Tage im Voraus, eine verlässliche Grundlage für die Tourenplanung. Jede Menge detaillierte und unterschiedliche Karten sind auch für Privatpersonen kostenlos im Internet verfügbar – aber welche davon soll man verwenden, worauf soll man achten? 

Wolfgang Linke: Orientierung mit Karte, Kompass, GPS

Know-How

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Seit 35 Jahren gibt es das deutschsprachige Standardwerk des Orientierens. Die 17. Auflage verbindet moderne digitale Technologien und klassisches Handwerk für selbständige Wegfinder in allen Gegenden der Welt. Orientierung mit Karte und Kompass – braucht’s das überhaupt noch in Zeiten von GPS? Allerdings, wenn man das Credo des Autos hört: Wer GPS als Gruppenverantwortlicher nicht nutzt, vernachlässigt die Sorgfaltspflicht. Aber wer sich nur darauf verlässt, wird unmündig und gefährdet sich. Denn Akkus können sich leeren – und wer nicht nur auf Massen-Trampelpfaden unterwegs sein will, sollte schon wissen, wo der Berg steht. Und ob es links oder rechts nach Westen geht. Wo steh ich? Was seh ich? Wohin geh ich? Das sind für den Autor die Grundfragen der Orientierung – die ihrerseits „Mittel zum Zweck“ ist; „das Ziel ist Sicherheit und Unabhängigkeit in unbekanntem Gelände.“ Für Einsteiger erklärt er das Basiswissen dazu solide, klar und verständlich, vom Aufbau der Karte über die Bedienung des Kompass bis zur Peilung und dem Gehen im Gelände. Er liefert viele wertvolle Praxistipps und überraschende Hintergründe, etwa, dass die Nadel eines „europäischen“ Kompass auf der Südhalbkugel verklemmen kann. 

Bernd Bachfischer: Athletiktraining fürs Klettern und Bouldern

Know-How

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Allmählich spricht es sich herum: Wer fürs Klettern trainieren will, sollte nicht nur Finger und Bizeps quälen, sondern den ganzen Körper fit machen – sonst wird’s schnell ungesund. Der Trainings- und Präventionsexperte Bernd Bachfischer stellt eine Menge interessanter Übungen vor. „Training zielt auf Gesundherhaltung und Leistungsverbesserung.“ In dieser Reihenfolge. Diesen sympathischen Ansatz verfolgt der Autor, der lange in einer Sportreha gearbeitet hat. Ausgehend von den persönlichen Voraussetzungen soll man sich „zum Kletterer entwickeln“ und dabei gesund bleiben. Die Übungssammlung enthält weniger die klassischen kletterspezifischen Kraftaufgaben, statt dessen gute Anregungen zur Ansteuerung bestimmter Muskelgruppen, für Stabilität und Beweglichkeit. Und sie konzentriert sich weniger auf Finger und Oberarm, sondern verstärkt auf den Rumpf als zentrales Element im Klettern, auf die Hüften, deren Beweglichkeit sehr wichtig ist, und auf die Schultern, die gerne zum chronischen Opfer von falschem Training werden. Teils sind die Aufgaben sehr anspruchsvoll in punkto Koordination und Kraft, es gibt aber auch Harmloseres; man muss ausprobieren und rausfinden, was persönlich passt. Ein schönes Übungsset zum regenerativen Faszienrollen rundet das Angebot ab. Alle Übungen sind gut fotografiert und erklärt, samt funktionellem Trainingsziel, mit wichtigen Hinweisen auf richtige, gesunde Ausführung. Das ist deutlich besser gemacht als im trendigen „Gimme Kraft Air“ 

Markus Kellenberger: Draußen schlafen

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Zu viele Wildcamper an einem Ort bringen Probleme, wie im Sommer 2016 am Schrecksee im Allgäu. Mit Verstand und Rücksicht aber kann die Nacht unter freiem Himmel zum Erlebnis werden – dieses Buch soll dazu beitragen. „Draußen schlafen ist vor allem eines: ein Stück wilde, urtümliche Freiheit in einer weitgehend reglementierten und nach allen Seiten hin abgesicherten Welt.“ Die romantische Begeisterung des Autors für das „Mikroabenteuer“ Draußen Schlafen spürt man in jeder Zeile dieses Buches; romantische Illustrationen und Fotos unterfüttern das Outdoor-Gefühl. Dennoch fragt man sich: Darf/soll man überhaupt Werbung für das Übernachten abseits dafür vorgesehener Orte machen? Mit einem Buch? Einer Rezension? Die Geschehnisse im Sommer 2016 am Schrecksee unterm Hochvogel zeigen, was schief laufen kann, wenn zu viele Menschen blindlings den Verlockungen der Outdoor-Ausrüster folgen. Schief läuft aber auch vieles, wenn Menschen vor allem möglichen und unmöglichen Angst haben und wenn eine Gesellschaft alles verbietet, was nicht ausdrücklich erlaubt ist. Das Schlafen unter freiem Himmel bietet die Chance, sich auf ein „weniger“ einzulassen und dabei zu merken, was man alles nicht braucht zum Glücklichsein, im Gegensatz zu den Phrasen der Werbeindustrie (bis auf Schlafsack, Matte und Kocher natürlich…). Und Biwakieren ist viel ungefährlicher als viele meinen mögen: Kriminelle Übergriffe und wilde Tiere sind weit harmloser als Insekten und schlechtes Wetter, betont der Autor. 

Grübler, Hangl, Neuner: Wetterstein-Süd

Führer

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Die Neuauflage des Panico-Werkes ist so dick wie nie zuvor und bietet jede Menge Kletterstoff, von Klassiker bis Fast-Plaisir. Jede Bergsteigergeneration sucht nach neuen Wegen, weshalb Kletterführer immer wieder aktualisiert werden müssen. Wenn sich die Routen, wie etwa in den Südwänden der Schüsselkarspitze, netzartig über die Felsen verbreiten, weil durch die Bohrhaken (fast) alles kletterbar wird, müssen die Athleten weniger erschlossene Wände für ihren Klettersport finden. Dieser Entwicklung trägt das bislang umfangreichste Alpin-Führerwerk aus dem Panico-Verlag „Wetterstein-Süd“ Rechnung. 

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