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Warmfront? Gefahr von Nass- und Gleitschneelawinen

Sicher unterwegs im Frühjahr

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Sonnige Tage mit Abfahrten im Firn – der Frühling bietet Skitourengeherinnen und Skitourengehern oft ideale Bedingungen. Allerdings verlangen Frühlingstouren auch Umsicht hinsichtlich Routenwahl und Lawinengefahr: Besonders auf Nass- und Gleitschneelawinen muss man achten.

Lawinenarten und Lawinengefahren

Wie verhalte ich mich richtig?

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Wer im winterlichen Hochgebirge unterwegs sein will, der sollte wissen, welche unterschiedlichen Lawinen auftreten können. Ein Überlick über Lawinenarten und deren Gefahren. Glücklicherweise sind Lawinen nicht ganz so organisiert, wie es der Schweizer Humorist Franz Hohler in seiner Geschichte „Die dumme Lawine“ erzählt, in der die kleinen Lawinen bei einer alten Schlawine in die Schule gehen und lernen, wie man mit Macht und Wucht den Hang hinunterdonnern kann. Doch durch die Art, warum und wie sie runterdonnern, lassen sie sich voneinander unterscheiden. Im Lawinenlagebericht wird aufgeführt, welche Lawinenart aktuell zu erwarten ist. Nur wer die Unterscheidung dieser verschiedenen Lawinenarten kennt, kann den Lagebericht verstehen und die richtigen Konsequenzen für die Praxis ziehen. 

Notfall auf Skitour: Wie baue ich einen Skischlitten?

Mobil im Notfall

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Verletzt, kein Flugwetter, kein Handyempfang – in solchen Situationen ist ein selbst gebauter Skischlitten oft die letzte Rettung. Wir zeigen Ihnen, wie Sie vorgehen müssen. Aber Achtung: nur Übung macht den Meister!

Das „Lawinen-Mantra“: Strategie & Handwerkszeug

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Seit rund 20 Jahren gibt es die SnowCard als DAS Tool zur Risikoabschätzung im Lawinengelände – ob auf Skitour, beim Freeriden oder mit Schneeschuhen. Sie ist eingebettet in das „Lawinen-Mantra“ als DIE Entscheidungsstrategie im DAV. Wie die Strategie funktioniert und welche Rolle dabei das Werkzeug SnowCard spielt, erklären Jan Mersch und Christoph Hummel. 40.000 Exemplare der SnowCard sind bis heute bei Skitourengehern und Freeridern angekommen. Aktuell kommt die vierte Neuauflage aus der Produktion. Insbesondere wurden in der Begleitbroschüre neue Entwicklungen im Lawinenlagebericht (LLB, vgl. Panorama 6/2019) und in der Lawinenkunde (Stichwort „Probleme“) aktualisiert. Im Ausbildungswesen des DAV wird das „Lawinen-Mantra“ als DIE Entscheidungsstrategie für den Lawinenkontext favorisiert; es bringt das Beste aus „analytischer“ und „probabilistischer“ Denkweise systematisch zusammen. 

Der optimierte Lawinenlagebericht

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Hilfe bei der winterlichen Tourenplanung Der Lawinenlagebericht ist nach wie vor die grundlegende Informationsquelle zur Lawinengefahr. Er liefert Beurteilungshilfen für Schneesportler aller Disziplinen; vom Neuling bis zum Experten. Dr. Thomas Feistl vom Lawinenwarndienst Bayern erklärt die neuesten Weiterentwicklungen und den Umgang damit. Illustration: Georg Sojer   Wie groß ist die Lawinengefahr? Welches Problem ist dafür verantwortlich? Wo sind die besonders gefährlichen Geländebereiche? Und wie sieht es in der Schneedecke aus? Der Lawinen lagebericht liefert mit seinen vielfältigen Informationen das Fundament für die Tourenplanung und zur Entscheidung vor Ort. 

SnowCard und DAV-Lawinen-Mantra

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Jeden Winter beschäftigt das Thema „Lawine“ alle, die in die Schneelandschaft eintauchen wollen. Bei den dabei anstehenden Entscheidungen kann die DAVSnowCard helfen - sie ist seit 18 Jahren zentraler Bestandteil der DAV-Ausbildungskonzepte. von Jan Mersch und Wolfgang Behr 

Hintergrundwissen: Schneebrettlawinen

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Initialbruch und Bruchfortpflanzung, das sind die Schlüsselbegriffe zum Verständnis von Schneebrettlawinen, den gefährlichsten Skifahrerlawinen. Wie sie „funktionieren“ und welche Rolle dabei die typischen „Lawinenprobleme“ spielen, schildern Stephan Harvey und Jürg Schweizer vom Schweizer Lawinenforschungsinstitut SLF. Es kann nicht oft genug gesagt werden: Mehr als 90 Prozent der von Lawinen erfassten Personen haben „ihre“ Lawine selbst ausgelöst – und fast immer waren das „trockene“ Schneebrettlawinen. Nass- und Gleitschneelawinen „funktionieren“ anders und gehen meistens spontan ab (siehe Panorama 2/16). Schneebrettlawinen dagegen, die gefährlichste Lawinenart für Schneesportler, stehen im Fokus dieses Beitrags. 

LVS-Geräte-Test 2017/18

Die DAV-Sicherheitsforschung informiert

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Die Sicherheitsforschung des Deutschen Alpenvereins hat die Lawinenverschütteten-Suchgeräte (LVS) dieser Saison getestet. Auf dem Markt der LVS-Geräte hat sich in den letzten Jahren nochmal einiges getan. Seit dem letzten Test der DAV-Sicherheitsforschung in 2013/14 kamen neue Geräte auf den Markt, andere wurden von den Herstellern aus dem Programm genommen oder mit mehr oder weniger umfangreichen Softwareupdates überarbeitet. Um herauszufinden, inwiefern sich die einzelnen Modelle unterscheiden und welche Vor- und Nachteile jedes einzelne Gerät für den Anwender bietet, hat die DAV Sicherheitsforschung die aktuellen LVS-Geräte getestet. 

LVS-Geräte: Störquellen und LVS-Check

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Eine kaum bekannte Gefahr: Handys oder GPS-Geräte können die Suche nach Lawinenverschütteten stören. Die DAV-Sicherheitsforschung gibt Tipps, wie man das vermeiden kann – und wie ein zeitgemäßer LVS-Check aussehen sollte. Im letzten Winter kam es bei einem Lawinenkurs in der Bergführerausbildung zu einem Zwischenfall. Eine Gruppe beobachtete einen riesigen Lawinenabgang in einem Bereich, in dem eine andere Gruppe unterwegs war. Sofort wurde eine Suche organisiert, um abzuklären, ob jemand von der Lawine erfasst worden war. Kurz nach Start der Suche meldete einer der Suchenden auf dem Lawinenkegel einen Erstempfang mit seinem LVS-Gerät. Aufgrund der beiden Informationen, dass a) das Lawinenfeld riesig und b) ein LVSSignal auszumachen war, alarmierte der Ausbildungsleiter die Bergrettung. Als der Rettungshubschrauber landete, kam plötzlich die vermisst geglaubte Gruppe unbeschadet am Lawinenkegel an, um sich ebenfalls zu vergewissern, ob jemand von der Lawine erfasst worden war. Alle atmeten erleichtert auf: falscher Alarm! Aber was war passiert? Ein Handy in der Hosentasche eines Suchenden hatte das falsche Signal verursacht.   

Marktübersicht Lawinenairbags

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Neben der Standardausrüstung "Schaufel, Sonde, Pieps" sind Lawinenairbags mittlerweile das am meisten verkaufte Lawinen-Notfallprodukt. Der Lawinenexperte Dr. Thomas Exner informiert über die momentan erhältlichen Systeme. Eine Ganzverschüttung bei einem Lawinenunfall bedeutet immer akute Lebensgefahr. Der Lawinenairbag ist die einzige Lawinen-Notfallausrüstung, die das Risiko einer Verschüttung reduzieren kann. Deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass der Markt für Airbag-Rucksäcke boomt. Doch wie wirksam ist der Luftsack tatsächlich? Welche Vor- und Nachteile haben die derzeit am Markt erhältlichen Systeme? Was müssen sie können? 

Skibergsteigen - 10 DAV-Empfehlungen

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Skitouren, Schneeschuh- und Snowboardtouren bieten große Chancen für Fitness, Gemeinschaft und Naturerlebnis.   Die folgenden Empfehlungen dienen dazu, den alpinen Gefahren im winterlichen Gebirge wirkungsvoll zu begegnen.   Die praktischen Grundlagen lernst du in Ausbildungs- und Lawinenkursen, Erfahrung sammelst du Schritt für Schritt.   

Panorama 6/2015: Lawinenlagebericht: Aufbau, Möglichkeiten und Grenzen

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Egal nach welcher Methode man auf Skitouren entscheidet: Der Lawinenlagebericht ist immer die unentbehrliche Grundlage – und heute so gut organisiert wie noch nie. Thomas Stucki, Gruppenleiter des Lawinenwarndienstes am WSL-Institut für Schnee-und Lawinenforschung SLF erklärt, welche wichtigen Informationen der Bericht enthält und wie man richtig mit Ihnen umgeht.   Die Lawinenlageberichte alpen- und europaweit werden sich in Aufbau und Inhalt immer ähnlicher. Nachdem vor mehr als zwanzig Jahren die Europäische Lawinengefahrenskala eingeführt wurde, folgten in den letzten zehn Jahren der systematische Aufbau gemäß der Informationspyramide (Abb.1), ein gemeinsames Glossar für Fachbegriffe und eine zunehmend vereinheitlichte Symbolik.Der Aufbau nach Informationspyramide bedeutet: Das Wichtigste zuerst. An erster Stelle steht die Gefahrenstufe. Darunter folgen weitere Informationsebenen. So wird sichergestellt, dass jeder Anwender das Wichtigste gesehen hat. Je tiefer er in die Information eintaucht, desto besser kennt er die Lawinensituation und desto besser kann er den Spielraum abschätzen, wo bei kritischer Lawinensituation eine Tour mit vertretbarem Risiko möglich ist. Will man sich zum Beispiel im Zuge der optimalen Tourenvorbereitung für Samstag über die Entwicklung der Lawinengefahr während der ablaufenden Woche erkundigen, schaut man bis Mittwoch nur auf die Gefahrenstufe.  

Hüttentafel

Lawinenlagebericht

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Im Winter geöffnete DAV-Hütten bieten den Lawinenlagebericht ausgehängt auf der offiziellen DAV-Hüttentafel an.  

Risiko-Checkliste

Grundwissen für Freizeitsportler

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In Zusammenarbeit mit Check your Risk und Powderguide ist ein Flyer mit Basisinformationen zum Thema Lawinen erschienen.

Lawinennotfall

Notfallmanagement und -ausrüstung

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Selbst mit ausgeklügeltstem Risikomanagement lässt sich das Lawinenrisiko nicht völlig ausschließen. Deshalb ist es sinnvoll, für den Notfall vorzubeugen.

Wie Wo Was

Risikomanagement

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 Die Wie Wo Was -Systemaik erleichtert die Aufnahme der Informationen aus dem Lawinenlagebericht und die Umsetzung in lawinenbewusstes Verhalten.

Stichwortsuche nach Veröffentlichungen der DAV Sicherheitsforschung

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EDELRID Eagle Lite 9.5 Sportkletterseil

Klettern wie die Kader-Athleten

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