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Bergsport im Winter

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Immer mehr Menschen schnallen sich Tourenski, Splitboard oder Schneeschuhe an die Füße und begeben sich in die winterlichen Berge. Doch bevor es losgeht, sollte man sich viele Gedanken machen! Warum passieren überhaupt Lawinenunfälle und welche Hilfsmittel gibt es, um die Gefahr besser einzuschätzen? Leise rieselt der Schnee… Es ist Winter: glitzernde, weihnachtliche Landschaften! Tannenbäume mit pulvrigem Tiefschnee, beschienen von der Sonne. Dazwischen die perfekten Schwünge in der einsamen Winterlandschaft. So ungefähr ist der Traum vieler Skitourengeherinnen- doch in den harmlos aussehenden, verlockenden weißen Hängen lauert vor allem eine Gefahr: Lawinen! Immer wieder passieren schlimme Unfälle am Berg aufgrund von Lawinen, aber auch andere Gefahren, zum Beispiel Stürze dürfen bei der Unfallprävention nicht unterschätzt werden.  In dieser Kategorie gibt die DAV Sicherheitsforschung Hintergrundinformationen, klärt über die winterlichen Gefahren am Berg auf und gibt hilfreiche Tipps, um das Risiko in eine Lawine zu geraten zu minimieren. 

So geht das: Sondieren und Ausgraben von Verschütteten

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Bei der Rettung von Lawinenverschütteten denkt man vor allem an die Suche mit dem LVS-Gerät. Mindestens genau so wichtig ist der zweite Teil der Rettung: das Sondieren des Liegepunktes und das schnelle Ausgraben. Die Zeit läuft gegen uns: Nach 15 Minuten ohne frische Luft sinken die Überlebenschancen von Lawinenverschütteten drastisch. Schaffen wir die Suche mit dem LVS-Gerät in fünf Minuten, bleiben also noch maximal zehn für die nächsten Schritte: mit der Sonde den exakten Liegepunkt feststellen – durch den harten Lawinenschnee zum Verschütteten hingraben – Atemwege freilegen. Schnell, effizient und geordnet müssen deshalb auch diese Aufgaben ablaufen. 

Lawinenarten und Lawinengefahren

Wie verhalte ich mich richtig?

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Wer im winterlichen Hochgebirge unterwegs sein will, der sollte wissen, welche unterschiedlichen Lawinen auftreten können. Ein Überlick über Lawinenarten und deren Gefahren. Glücklicherweise sind Lawinen nicht ganz so organisiert, wie es der Schweizer Humorist Franz Hohler in seiner Geschichte „Die dumme Lawine“ erzählt, in der die kleinen Lawinen bei einer alten Schlawine in die Schule gehen und lernen, wie man mit Macht und Wucht den Hang hinunterdonnern kann. Doch durch die Art, warum und wie sie runterdonnern, lassen sie sich voneinander unterscheiden. Im Lawinenlagebericht wird aufgeführt, welche Lawinenart aktuell zu erwarten ist. Nur wer die Unterscheidung dieser verschiedenen Lawinenarten kennt, kann den Lagebericht verstehen und die richtigen Konsequenzen für die Praxis ziehen. 

So geht das: Suche mit dem LVS-Gerät

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Trotz allem „Risikomanagement“: Eine Lawinenverschüttung gehört zum Restrisiko bei Bergtouren im Schnee. Nur wer das Suchen, Sondieren und Ausgraben perfekt trainiert hat, hat eine gute Chance, das Leben des Partners zu retten.

Lawinenlagebericht: Aufbau, Möglichkeiten und Grenzen

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Egal nach welcher Methode man auf Skitouren entscheidet: Der Lawinenlagebericht ist immer die unentbehrliche Grundlage – und heute so gut organisiert wie noch nie. Thomas Stucki, Gruppenleiter des Lawinenwarndienstes am WSL-Institut für Schnee-und Lawinenforschung SLF erklärt, welche wichtigen Informationen der Bericht enthält und wie man richtig mit ihnen umgeht. Die Lawinenlageberichte alpen- und europaweit werden sich in Aufbau und Inhalt immer ähnlicher. Nachdem vor mehr als zwanzig Jahren die Europäische Lawinengefahrenskala eingeführt wurde, folgten in den letzten zehn Jahren der systematische Aufbau gemäß der Informationspyramide (Abb.1), ein gemeinsames Glossar für Fachbegriffe und eine zunehmend vereinheitlichte Symbolik. Der Aufbau nach der Informationspyramide bedeutet: Das Wichtigste zuerst. An erster Stelle steht die Gefahrenstufe. Darunter folgen weitere Informationsebenen. So wird sichergestellt, dass jeder Anwender das Wichtigste gesehen hat. Je tiefer er in die Information eintaucht, desto besser kennt er die Lawinensituation und desto besser kann er den Spielraum abschätzen, wo bei kritischer Lawinensituation eine Tour mit vertretbarem Risiko möglich ist. Will man sich zum Beispiel im Zuge der optimalen Tourenvorbereitung für Samstag über die Entwicklung der Lawinengefahr während der ablaufenden Woche erkundigen, schaut man bis Mittwoch nur auf die Gefahrenstufe. 

Wer bremst, verliert.

Psychologische Prozesse beim Umgang mit dem Lawinenrisiko

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Was steckt hinter unseren Entscheidungen? Wie treffen wir sie? Warum scheint es gerade im Wintersport immer wieder zu Fehlentscheidungen zu kommen? Und was hat das alles mit der unseren Entscheidungen zugrunde liegenden Verlustaversion zu tun? hr.first-paragraph-separator { display: none !important; }  

So geht das: Lawinenlagebericht richtig lesen!

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Grundlegende Sicherheitspflicht vor jeder Ski- oder Schneeschuhtour abseits von Pisten und Wegen ist, den aktuellen Lawinenlagebericht (LLB) abzurufen und aufzuarbeiten. Denn: Lesen allein reicht nicht! Man muss die wichtigen Informationen rausfiltern, um sie in die Planung zuhause und in die Entscheidungen im Gelände mit einzubeziehen. hr.first-paragraph-separator { display: none !important; }  

So geht das: Von der Piste ins Gelände

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Skitouren auf Pisten liegen voll im Trend. Und wer auf den Geschmack gekommen ist, möchte vielleicht auch mal ins freie Gelände schnuppern. Doch dafür heißt es einiges zu lernen, denn frei heißt auch ungezähmt. hr.first-paragraph-separator { display: none !important; } Wer im Winter die gesicherten Wege und Pisten verlässt, lässt die „Sicherheit“ der Zivilisation hinter sich und betritt die wunderbare Welt der Eigenverantwortung! Wer von der Piste ins offene Gelände vordringt, muss sich über einiges mehr Gedanken machen: Wie groß ist das Lawinenrisiko? Wo geht es überhaupt lang? Wie lege ich die Spur ins Gelände? Und was brauche ich an zusätzlicher Ausrüstung?  

So geht das: Tourenplanung Basic für Schneesportler

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„Wer genauer plant, irrt genauer!“, scherzte der Lawinenexperte Werner Munter. Ob Skitourengänger, Freeriderin oder Schneeschuhgeher: Wer sich ins weiße Vergnügen stürzt, sollte seine Ausflüge akkurat planen! hr.first-paragraph-separator { display: none !important; }  

Warmfront? Gefahr von Nass- und Gleitschneelawinen

Sicher unterwegs im Frühjahr

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Sonnige Tage mit Abfahrten im Firn – der Frühling bietet Skitourengeherinnen und Skitourengehern oft ideale Bedingungen. Allerdings verlangen Frühlingstouren auch Umsicht hinsichtlich Routenwahl und Lawinengefahr: Besonders auf Nass- und Gleitschneelawinen muss man achten.

Notfall auf Skitour: Wie baue ich einen Skischlitten?

Mobil im Notfall

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Verletzt, kein Flugwetter, kein Handyempfang – in solchen Situationen ist ein selbst gebauter Skischlitten oft die letzte Rettung. Wir zeigen Ihnen, wie Sie vorgehen müssen. Aber Achtung: nur Übung macht den Meister!

Das „Lawinen-Mantra“: Strategie & Handwerkszeug

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Seit rund 20 Jahren gibt es die SnowCard als DAS Tool zur Risikoabschätzung im Lawinengelände – ob auf Skitour, beim Freeriden oder mit Schneeschuhen. Sie ist eingebettet in das „Lawinen-Mantra“ als DIE Entscheidungsstrategie im DAV. Wie die Strategie funktioniert und welche Rolle dabei das Werkzeug SnowCard spielt, erklären Jan Mersch und Christoph Hummel. 40.000 Exemplare der SnowCard sind bis heute bei Skitourengehern und Freeriderinnen angekommen. Die SnowCard wird kontinuierlich aktualisiert, zum Beispiel hinsichtlich des Lawinenlageberichts (LLB, vgl. DAV panorama 06/2019) oder der Lawinenkunde (Stichwort „Probleme“). Im Ausbildungswesen des DAV wird das „Lawinen-Mantra“ als DIE Entscheidungsstrategie für den Lawinenkontext favorisiert; es bringt das Beste aus „analytischer“ und „probabilistischer“ Denkweise systematisch zusammen. 

Der optimierte Lawinenlagebericht

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Der Lawinenlagebericht ist nach wie vor die grundlegende Informationsquelle zur Lawinengefahr. Er liefert Beurteilungshilfen für Schneesportler aller Disziplinen; vom Neuling bis zur Expertin. Dr. Thomas Feistl vom Lawinenwarndienst Bayern erklärt die neuesten Weiterentwicklungen und den Umgang damit. hr.first-paragraph-separator { display: none !important; } Wie groß ist die Lawinengefahr? Welches Problem ist dafür verantwortlich? Wo sind die besonders gefährlichen Geländebereiche? Und wie sieht es in der Schneedecke aus? Der Lawinenlagebericht liefert mit seinen vielfältigen Informationen das Fundament für die Tourenplanung und zur Entscheidung vor Ort. 

SnowCard und DAV-Lawinen-Mantra

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Jeden Winter beschäftigt das Thema „Lawine“ alle, die in die Schneelandschaft eintauchen wollen. Bei den dabei anstehenden Entscheidungen kann die DAVSnowCard helfen - sie ist seit 18 Jahren zentraler Bestandteil der DAV-Ausbildungskonzepte.

Hintergrundwissen: Schneebrettlawinen

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Initialbruch und Bruchfortpflanzung, das sind die Schlüsselbegriffe zum Verständnis von Schneebrettlawinen, den gefährlichsten Skifahrerlawinen. Wie sie „funktionieren“ und welche Rolle dabei die typischen „Lawinenprobleme“ spielen, schildern Stephan Harvey und Jürg Schweizer vom Schweizer Lawinenforschungsinstitut SLF. Es kann nicht oft genug gesagt werden: Mehr als 90 Prozent der von Lawinen erfassten Personen haben „ihre“ Lawine selbst ausgelöst – und fast immer waren das „trockene“ Schneebrettlawinen. Nass- und Gleitschneelawinen „funktionieren“ anders und gehen meistens spontan ab (siehe DAV panorama 02/2016). Schneebrettlawinen dagegen, die gefährlichste Lawinenart für Schneesportlerinnen und Schneesportler, stehen im Fokus dieses Beitrags. 

LVS-Geräte-Test 2017/18

Die DAV-Sicherheitsforschung informiert

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Die Sicherheitsforschung des Deutschen Alpenvereins hat die Lawinenverschütteten-Suchgeräte (LVS) dieser Saison getestet. Auf dem Markt der LVS-Geräte hat sich in den letzten Jahren nochmal einiges getan. Seit dem letzten Test der DAV-Sicherheitsforschung in 2013/14 kamen neue Geräte auf den Markt, andere wurden von den Herstellern aus dem Programm genommen oder mit mehr oder weniger umfangreichen Softwareupdates überarbeitet. Um herauszufinden, inwiefern sich die einzelnen Modelle unterscheiden und welche Vor- und Nachteile jedes einzelne Gerät für den Anwender bietet, hat die DAV Sicherheitsforschung die aktuellen LVS-Geräte getestet. 

LVS-Geräte: Störquellen und LVS-Check

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Eine kaum bekannte Gefahr: Handys oder GPS-Geräte können die Suche nach Lawinenverschütteten stören. Die DAV-Sicherheitsforschung gibt Tipps, wie man das vermeiden kann – und wie ein zeitgemäßer LVS-Check aussehen sollte. Im letzten Winter kam es bei einem Lawinenkurs in der Bergführerausbildung zu einem Zwischenfall. Eine Gruppe beobachtete einen riesigen Lawinenabgang in einem Bereich, in dem eine andere Gruppe unterwegs war. Sofort wurde eine Suche organisiert, um abzuklären, ob jemand von der Lawine erfasst worden war. Kurz nach Start der Suche meldete einer der Suchenden auf dem Lawinenkegel einen Erstempfang mit seinem LVS-Gerät. Aufgrund der beiden Informationen, dass a) das Lawinenfeld riesig und b) ein LVS-Signal auszumachen war, alarmierte der Ausbildungsleiter die Bergrettung. Als der Rettungshubschrauber landete, kam plötzlich die vermisst geglaubte Gruppe unbeschadet am Lawinenkegel an, um sich ebenfalls zu vergewissern, ob jemand von der Lawine erfasst worden war. Alle atmeten erleichtert auf: falscher Alarm! Aber was war passiert? Ein Handy in der Hosentasche eines Suchenden hatte das falsche Signal verursacht.   

Marktübersicht Lawinenairbags

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Neben der Standardausrüstung "Schaufel, Sonde, Pieps" sind Lawinenairbags mittlerweile das am meisten verkaufte Lawinen-Notfallprodukt. Der Lawinenexperte Dr. Thomas Exner informiert über die momentan erhältlichen Systeme. Eine Ganzverschüttung bei einem Lawinenunfall bedeutet immer akute Lebensgefahr. Der Lawinenairbag ist die einzige Lawinen-Notfallausrüstung, die das Risiko einer Verschüttung reduzieren kann. Deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass der Markt für Airbag-Rucksäcke boomt. Doch wie wirksam ist der Luftsack tatsächlich? Welche Vor- und Nachteile haben die derzeit am Markt erhältlichen Systeme? Was müssen sie können? 

DAV Snow Card

Hilfsmittel für den Lawinen Risiko-Check auf Tour

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