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RSS-Feed für Warnhinweise

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Um Euch bei Rückrufaktionen immer auf dem Laufenden zu halten, bieten wir für die Warnhinweise der DAV-Sicherheitsforschung einen RSS-Feed an. Ein RSS-Feed oder Newsfeed besteht aus einer XML-Datei, die den reinen Text einer Meldung bereithält. 

Welches Sicherungsgerät soll ich verwenden?

Sportklettern in Kletterhallen und Klettergärten

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Sicherungsgeräte haben ihre Vor- und Nachteile. Für die Sicherung beim Sportklettern in Kletterhallen und Klettergärten empfiehlt der Deutsche Alpenverein Halbautomaten. Der Begriff „halbautomatische Sicherungsgeräte“ beziehungsweise "Halbautomaten" bezeichnet alle Sicherungsgeräte mit Blockierunterstützung. Geräte ohne Blockierunterstützung (Tube, HMS) werden als „dynamische Sicherungsgeräte“ bezeichnet. Letztere sind in besonderen Situationen von Vorteil. Ob Halbautomat oder Tube/HMS: Jedes Sicherungsgerät hat in seiner Handhabung Eigenheiten. Nur wer diese kennt und beherrscht, kann korrekt sichern und dadurch Anwendungsfehler vermeiden. Qualifizierte Ausbildung und Üben sind daher unerlässlich. 

Rückrufaktion: Perfect Descent

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Die Firma Perfect Descent ruft Produkte aus ihrer Autobelay-Serie zurück. Der amerikanische Hersteller C3 Manufacturing ruft folgende Autobelay-Systeme zurück: Perfect Descent™ Auto Belay Model 220 Indoor, Outdoor, Speed Drive und Direct Drive. Von diesem Rückruf betroffen sind alle der genannten Produkte, die zwischen Februar 2017 und April 2019 produziert wurden. Aufgrund eines Materialfehlers besteht die Gefahr, dass die Einziehfeder bricht und dann die Sicherungsleine nicht mehr eingezogen wird oder gar während des Kletterns nach unten freigegeben wird. Betroffene Geräte müssen umgehend an die nächste Servicestelle geschickt werden, damit die fraglichen Federn kostenlos ausgetauscht werden können. Die weitere Benutzung eines Geräts mit defekter Feder kann zu schweren Verletzungen oder gar zum Tod führen.   Betroffene Produkte: Perfect DescentTM Auto Belay Model 220 Indoor, Outdoor, Speed Drive und Direct Drive   Weitere Informationen entnehmen Sie den unten zum Download eingestellten Herstellerinformationen und der Online-Meldung des Herstellers unter www.perfectdescent.com/product-notices/. 

bergundsteigen #108 erschienen

Klimawandel und andere Katastrophen

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In der Herbstausgabe 2019 der bergundsteigen berichten die Autorinnen und Autoren unter anderem darüber wie es ist, erstmals zwei 8.000er zu führen (und mit einem Gleitschirm von ihnen herunter zu fliegen), wie man seiner Berg-Leidenschaft nach einer Bein-Amputation weiter nachgehen kann, was Kletterer über das Hängesyndrom wissen sollten, was das Besondere an einem Bergwachteinsatz am Watzmann war, wie Bergsteiger auf den ökologischen Fussabdruck achten können und was es mit der alpinen Empörungs-Community auf sich hat.

Alpine Unfälle: Mehr Tote in Österreich

Kuratorium für alpine Sicherheit veröffentlicht Statistik

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In Österreich sind in diesem Sommer mehr Menschen als in den vergangenen Jahren tödlich verunglückt. Die Zahl der Verletzten blieb ungefähr gleich zum Vorjahr. Im Zeitraum vom 1. Mai bis 29. September 2019 starben 162 Personen in Österreichs Bergen. Das sind fast 30 Prozent mehr als im Vorjahr: In 2018 verunfallten 126 Personen. Die Angaben beruhen auf Auswertungen des Österreichischen Kuratoriums für alpine Sicherheit, das sich auf die statistischen Erhebungen der Alpinpolizei stützt. Die aktuelle Zahl der Alpintoten ist auch deutlich höher als das Mittel der letzten 10 Jahre, das bei 143 liegt. Die Gesamtzahl aller Verunfallten Personen ist hingegen mit 2230 im Vergleich zum Vorjahr nahezu identisch. Der Durchschnitt der letzten 10 Jahre ist mit 1908 Verunfallten jedoch um einiges niedriger. Unter den Verletzten und Toten sind 61 Prozent Männer und 39 Prozent Frauen. 

Notruf-App: SOS-EU-ALP

Für Bayern, Tirol, Südtirol

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Ein Notfall beim Klettern in Tirol, beim Wandern in Bayerns Bergen oder beim Mountainbiken durch Südtirols Landschaft: Mit der neuen, kostenlosen SOS-EU-Alp App kann schnell und einfach ein Notruf abgesetzt werden, der samt Standortdaten (GPS-Koordinaten) und Kontaktdaten (direkte Telefonnummer) an die jeweilige Rettungsleitstelle übermittelt wird. Die App funktioniert auf allen Android- und iOS-Geräten und kann ab sofort im App- und Playstore auf heruntergeladen werden.   App Store iOS: apple.co/2klqArO Play Store Android: bit.ly/2k2Guah 

Wie lange darf ich meine Ausrüstung verwenden?

Alterung von Bergsportausrüstung

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Wie lange darf ich meine Ausrüstung verwenden, wann muss ich sie aussondern? Die DAV Sicherheitsforschung informiert.   Die DAV Sicherheitsforschunng stellt Ihnen an dieser Stelle die inhaltlich erweiterte Zusammenführung der beiden Artikel zur Alterung von Ausrüstung aus DAV Panorama 4/2019 und 5/2019 zum Download zur Verfügung. Der Beitrag soll keine Hysterie auslösen und erst recht nicht zum vorschnellen Aussortieren eigentlich noch intakter Ausrüstung führen. Unfälle im Bergsport sind heute nur mehr selten auf Materialversagen zurückzuführen, überwiegend passieren sie aufgrund menschlicher Verhaltensfehler. Der im Bergsport teilweise hartnäckig überlebenden „Passtschonnoch“-Mentalität soll das Geschriebene aber deutlich ihre Grenzen aufzeigen. Beschädigte, verschlissene oder veraltete Schutzausrüstung ist eine unnötige Gefahrenquelle. 

DECATHLON ruft Sicherungsgerät "Toucan Light" der Marke SIMOND zurück

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Nach einer Qualitätssicherung der Eigenmarke SIMOND im Bergsport, haben sich die Produktentwickler dazu entschieden, das Sicherungsgerät Toucan Light, mit der Referenznummer 88495258, mit sofortiger Wirkung zurückzurufen. Im Rahmen von Sicherheits- und Qualitätskontrollen hat das Team der Bergsportmarke Simond ein potentielles Risiko festgestellt. Wenn bei der gleichzeitigen Sicherung von zwei Kletterern vom Standplatz aus einer der Kletterer sich ins Seil reinhängt und das Seil somit auf Zug ist, wird der zweite Kletterer blockiert. 

DECATHLON ruft Schraubkarabiner Rocky der Marke SIMOND zurück

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Nach einer Qualitätssicherung der Eigenmarke SIMOND im Bergsport, haben sich die Produktentwickler dazu entschieden, die Schraubkarabiner Rocky, mit der Referenznummer 8292246 / 8292181, mit sofortiger Wirkung zurückzurufen. Im Rahmen der Qualitätssicherung und Sicherheitsmaßnahmen haben die Entwicklungsteams des Unternehmens einen Mangel am Produkt festgestellt. In seltenen Fällen wurde der Schraubverschluss (schwarzes Bauteil) falsch herum montiert. Das kann die plötzliche Entsicherung des Karabiners während der Nutzung zur Folge haben.  

Sommerausgabe 2019 #bergundsteigen

Von Bohrhaken und Bettwanzen

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Die Sommerausgabe 2019 der Zeitschrift #bergundsteigen widmet sich unter anderem der Seiltechnik auf Klettersteigen und einer aktuellen Tube-Studie. Bohrhaken werden beleuchtet … und dann ist da noch die Sache mit den Bettwanzen.

Notruf: Alternativen zum Handy

Satellitengestützte Kommunikationsgeräte

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Nicht nur in fernen Gebirgen wie den Anden oder dem Himalaya, auch in den heimischen Alpen gibt es viele Gebiete ohne zuverlässigen Mobilfunkempfang. Wenn kein Notruf mit dem Handy möglich ist, schaffen satellitengestützte Kommunikationsgeräte Abhilfe. Astrid Därr gibt einen Überblick.

Kontrollaufruf AIRBAG 3.0 von Mammut

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Die Firma Mammut bittet seine Kunden, die Mammut Lawinenairbags der Generation 3.0 besitzen, den Verlauf des Auslösekabels und die Fixierung des Ballons zu kontrollieren, um die einwandfreie Funktion der Avalanche Safety-Ausrüstung zu gewährleisten. Alle Kunden, die in Besitz eines Lawinenairbags der Generation 3.0 (neonfarbiger Auslösegriff) der Saisons Winter 16/17, Winter 17/18 oder Winter 18/19 sind, werden gebeten, diese anhand der nachfolgenden Anleitung zu überprüfen oder sich an den Mammut Kundenservice zu wenden. Lawinenairbags früherer Saisons (roter Auslösegriff) sind nicht davon betroffen. Ob die angesprochene Fixierung korrekt montiert wurde, ist leicht zu identifizieren (siehe Überprüfungs-Anleitung). Ist die Fixierung des Airbag-Ballons am Airbag Inflation-System nicht korrekt erfolgt, kann der Airbag in Einzelfällen nach dem Auslösen zu schnell an Volumen verlieren. Infolgedessen kann die Funktionalität des Airbags im Fall einer Lawinenverschüttung beeinträchtigt sein. Wenn der in der Anleitung beschriebene Montagefehler der Fixierung festgestellt wird, darf das betroffene Airbag System nicht mehr eingesetzt werden und muss umgehend zum Austausch an den Mammut Kundenservice retourniert werden. Bei Rückfragen steht der Mammut Kundenservice jederzeit zur Verfügung.   

Gefahren am Berg: Lawinen im Grünen und Spaltenstürze

Besondere Vorsicht im Frühjahr

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Das Österreichische Kuratorium für alpine Sicherheit warnt vor zwei aktuellen Gefahren am Berg, die oftmals unterschätzt werden.

Österreichische Bergunfallstatistik erschienen

Winter 2018/19

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Die österreichische Bergunfallstatistik weist eine erfreuliche Bilanz aus: Im Winter 2018/19 gab es weniger Verletzte und Tote im Gebirge.

Aufruf zur Sicherheitsüberprüfung der Seilrolle "Turn" von Edelrid

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Edelrid ruft die Besitzer der Rolle "Turn" dazu auf, die Vernietung ihrer Rollen zu überprüfen. Betroffen ist die Charge XXXX18-150 (XXX steht für eine individuelle fortlaufende Nummer und ist für die Prüfung nicht relevant). Hintergrund: Es wurde eine Rolle mit einer defekten Vernietung gefunden. Die Achse, welche die Rolle und die beiden Seitenplatten zusammenhält, wurde bei einer einzelnen Rolle nicht vollständig vernietet. Eine Seitenplatte kann sich somit lösen und das Seil unbeabsichtigt freigeben. Die betroffene Rolle wird unter dem Namen „Turn" vertrieben. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich weitere Rollen dieser Charge mit fehlerhafter Vernietung im Umlauf befinden. Im Interesse der Kundensicherheit hat sich EDELRID dazu entschlossen, einen Aufruf zur Sicherheitsüberprüfung zu starten. Die Besitzer von Rollen mit der Bezeichnung „Turn" der entsprechenden Charge XXXX 18-150 werden aufgerufen, zu überprüfen, ob der Nietkopf an der Seitenplatte den Mindestdurchmesser von 8,7 mm besitzt. Eine betroffene Rolle muss umgehend der Nutzung entzogen und zum kostenlosen Austausch an EDELRID zurückgeschickt werden. 

Rückruf: Klettersteigset Torq 2 von Ocun

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Auf Grundlage eines von der ILNAS-Überwachungsbehörde in Luxemburg durchgeführten unabhängigen Tests, hat die RP Climbing s.r.o. (Hersteller und Inhaber der Marke OCÚN) beschlossen, freiwillig ihr Produkt "Via ferrata Torq 2" vom Markt zu nehmen. Beim dynamischen Testen wurde ein leichter Anstieg der Fangstoßkraft gemessen, deren Wert die durch die Norm definierten Werte um 15-20 % überstieg. Alle anderen Anforderungen der EN 958:2017 entsprachen den festgelegten Grenzwerten, und das Produkt erfüllte die statischen Festigkeitsanforderungen nach Durchführung dynamischer Tests. Ocun hat die Testergebnisse überprüft und eine detaillierte Risikoanalyse für das getestete Produkt durchgeführt. Das Ergebnis dieser Herstelleranalyse ist, dass das Produkt kein potenzielles Risiko für die Benutzer darstellt. Um sicherzustellen, dass alle auf den Markt gebrachten persönlichen Schutzmittel die Anforderungen der aktuellen europäischen Gesetzgebung erfüllen, hat Ocun sich zu einem freiwilligen Rückruf entschlossen. 

Bergnotfallstatistik 2018 des SAC: mehr Notfälle aufgrund schönen Wetters

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Im Jahr 2018 sind in den Schweizer Alpen und im Jura 3211 Personen in eine Notlage geraten und mussten von der Bergrettung gerettet oder geborgen werden. Dies entspricht einer Steigerung von fast 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Beim klassischen Bergsport sind 135 Menschen tödlich verunfallt.

Vorsicht vor Schneebruch

Wie lassen sich Unfälle vermeiden?

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„Zauberhaft, dieser Winterwald“ ist das, was wohl ausnahmslos jedem, der gerne in der Natur ist, in den Sinn kommt, wenn eine ordentliche Ladung Schnee gefallen ist. Keine Frage: Ein dick in Weiß gehüllter Wald sieht wildromantisch aus. Doch er kann dann auch (lebens-)gefährlich werden: wenn Bäume unter der Schneelast brechen.

Hintergrundwissen: Nass- und Gleitschneelawinen

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Sonnige Tage mit Abfahrten im Firn – der Frühling bietet Skitourengeherinnen und Skitourengehern oft ideale Bedingungen. Allerdings verlangen Frühlingstouren auch Umsicht hinsichtlich Routenwahl und Lawinengefahr: Besonders auf Nass- und Gleitschneelawinen muss man achten.

bergundsteigen #105

Die Winterausgabe 18/19

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Gleich 30 Autorinnen und Autoren aus sieben Ländern haben an der diesjährigen Winterausgabe der bergundsteigen mitgearbeitet. Das Ergebnis: Ein bunter Mix aus neuen Erkenntnisse aus der Lawinenforschung. Stolze 116 Seiten umfasst die neuste Ausgabe des Sicherheitsmagazins. Einige Themen daraus:   Die Autoren Markus Landrø & Gerit Pfuhl erklären, wie Experten im Lawinengelände entscheiden, Thomas Stucki widmet sich den neuen Lawinengrößen, Manfred Steffl beschreibt die Auswirkung von vertikalen und seitlichen Belastungen auf Schwachschichten bei Schneedeckentests und Philipp Weißgraeber sowie Philipp Rosendahl erforschen in Schneebrettlawinen die Bruchmechanik der Schwachsicht. Mit einem anderen Aspekt des Winters befassen sich hingegen Samuel Morin und Marc Olefs: Klimawandel – was bedeutet er für den Schnee in den Alpen? 

Warnung: Nicht-normkonforme Kletterausrüstung im Online-Handel

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Fragwürdige Online-Händler verkaufen im Internet gefährliche Bergsportprodukte. Offenbar nutzen immer mehr Betrüger die Anonymität des Internets. Diese Woche warnt RAPEX vor drei Bergsportprodukten, die mit einer gefälschten CE-Kennzeichnung bei Amazon zum Verkauf angeboten wurden. Zwar nahm Amazon die Produkte umgehend aus dem Angebot, was aber nicht bedeutet, dass in Zukunft derartige Angebote im Online-Handel nicht mehr vorkommen werden.   

Bergunfälle: weniger Tote in Österreich

Auswertung für 2018 liegt vor

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Im Jahr 2018 sind in den österreichischen Alpen 268 Menschen tödlich verunglückt. So lautet das Ergebnis der Alpinunfallstatistik des Österreichischen Kuratoriums für Alpine Sicherheit und der Alpinpolizei BM.I. Im Jahr 2018 sind damit 22 Menschen weniger als im Vorjahr verunglückt. Die aktuelle Zahl liegt auch unter dem langjährigen Durchschnitt von 292. Unter den verunglückten sind überdurchschnittlich viele Männer. Im Jahr 2018 starben österreichweit 38 Frauen am Berg und 230 Männer. Auch die Zahl der Verletzten ging zurück. Die Unfalldatenbank verzeichnet 7230 Verletzten in 2018 und damit 777 weniger als im Vorjahr. Der langjährige Durchschnitt liegt bei 7356. Auffallend ist der hohe Anteil von unverletzten Personen, die aus Notsituationen gerettet werden mussten. Fast ein Drittel der Notrufe wurden in 2018 von Personen abgesetzt, die sich in einer misslichen oder bedrohlichen Lage befinden. 

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